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Das Auffällige an den Blaudisteln sind neben den Blüten die wie eine Halskrause geformten, stacheligen, stahlblauen Hochblätter. Foto: Peter Busch

Disteln in den Garten zu pflanzen klingt zunächst einmal wie den Bock zum Gärtner zu machen. Die bei uns wild auf Wiesen, Äckern und Feldrändern wachsenden Ackerdisteln, die meist als hartnäckiges Unkraut verschrien sind, sollten allerdings kein Grund sein, alle diese Korbblütler aus dem Garten zu verbannen. Die vielen Wild- und Zierarten, die es von den Disteln gibt, dürfen nicht in einen Topf geworfen werden; denn sie geben jedem Garten eine außergewöhnliche Note.

Im Zuge der naturgemäßen Gartengestaltung erleben die Zierdisteln zurzeit eine Renaissance. Sie sind anspruchslos, passen ungekünstelt zu vielen Gartenpflanzen und -gestaltungen, schmücken außer mit auffälligen Blüten auch noch mit ihren Blattformen und -farben und bieten Fluginsekten reichlich Pollen und Nektar; Raupen, Käfer und Zikaden leben von den Blättern, und Samen fressende Vögel finden hier ihr Winterfutter.

Zu den schönsten Zierdisteln gehören die Blau- und Edeldisteln. Unter Naturschutz steht die Blaudistel, Eryngium alpinum, die in den Alpen beheimatet ist und dort in Höhen ab 1.400 m wächst. Damit diese geschützte Pflanze als Schnittblume, zu Trockensträußen und als Gartenpflanze genutzt werden kann, wird sie in den Schweizer Bergen auf großen Flächen erwerbsmäßig angebaut.

Vorteilhaft sind diese Anbauflächen mit einer Höhenlage von bis zu 1.800 m, da die Blaudisteln umso intensiver leuchten, je höher sie angebaut werden. Das Auffällige an den Blaudisteln sind nicht nur ihre Blüten, sondern auch die wie eine Halskrause geformten, stacheligen Hochblätter, die mit ihrer stahlblauen Farbe wie aus Metall gestanzt aussehen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 35/2018 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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