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Von Rosa bis ins tiefe Purpur schwankt der Farbton je nach Sorte. Gemeinsam ist allen Blüten das Schachbrettmuster. Foto: Karin Stern

Das außergewöhnliche Würfelmuster der Schachbrettblume macht sie zu einer ganz besonderen Schönheit unter den Zwiebelblumen. Auch mit dem Standortwunsch bleibt der aparte Frühlingsblüher seinem Hang zur Extravaganz treu. Eine leicht sumpfige Wiese oder der feuchte Boden am Teich- und Gewässerrand sollte es schon sein. An solchen Standorten zeigt sich die Schachbrettblume erstaunlich robust und langlebig.

Manchmal wird die Zwiebelblume auch unter der Bezeichnung "Kiebitzei" im Handel angeboten. Sie ist bei uns und in weiten Teilen Europas heimisch. In der freien Natur steht die Schachbrettblume allerdings unter Schutz und darf nicht entnommen werden. In Deutschland ist sie auf frischen Wiesen und Auen oder in lichten, feuchten Wäldern vorzufinden. Daher bevorzugt die Schachbrettblume auch im Garten die feuchte Umgebung frischer bis sumpfiger und nährstoffreicher Böden in mäßig sonniger bis halbschattiger Lage. Hier breitet sie sich sogar schnell über Tochterzwiebeln und Selbstaussaat aus. Wer die Schachbrettblume in ein "normales" Beet pflanzen möchte, sollte die Erde stets feucht halten. Erfahrungsgemäß gedeiht die Zwiebelblume auch gut in mit etwas Sand durchmischten Lehmböden, sofern der pH-Wert im neutralen bis leicht sauren Bereich liegt.

Die Pflanzzeit für die Zwiebeln dauert von September bis November, die Pflanztiefe beträgt 5 bis 8 cm. Wichtig ist, die kleinen Zwiebeln nach dem Kauf so schnell wie möglich zu pflanzen. Sie trocknen andernfalls schnell aus. Sehr hübsch wirken kleine Tuffs von etwa zehn Pflanzen. Eine sehr natürliche Ausstrahlung ergibt sich, wenn jeweils drei bis fünf Zwiebeln als Gruppe gepflanzt über eine größere Fläche verteilt werden. Nach der Pflanzung ist der Boden ausreichend feucht zu halten.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 15/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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