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Die voll entwickelten, erntereifen Körner sind im Inneren noch etwas milchig. Foto: Karin Stern

Im Mittelalter gehörten Dicke Bohnen mit ihrem hohen Eiweißgehalt zu den wichtigen Nahrungsquellen. Heute werden sie in der mediterranen und vegetarischen Küche geschätzt, schmecken aber auch hervorragend zu Fleisch oder Fisch. Der Anbau im eigenen Garten gelingt problemlos.

Die robusten Dicken Bohnen sind im Gegensatz zu Busch- und Stangenbohnen recht unempfindlich gegenüber späten Frösten. Die Keimung erfolgt schon bei 5 °C, und selbst junge Pflanzen überstehen klaglos frostige Temperaturen von bis zu -7 °C. Dies erlaubt die zeitige Aussaat im Februar und März, sobald der Boden abgetrocknet ist und das Beet vorbereitet werden kann. Eine Abdeckung des Saatbeetes mit Vlies beschleunigt die Entwicklung und sorgt für ein milderes Kleinklima. Je nach Sorte vergehen etwa drei Monate von der Aussaat bis zur Ernte. Die Hülsen der ersten Aussaaten können daher bereits gegen Ende Mai gepflückt werden.

Danach steht das Beet für Nachkulturen wie Möhren, Rote Bete, Schwarzwurzeln, Salat oder Kohlrabi zur Verfügung. Dicke Bohnen sind recht anspruchslos. Sie kommen sogar noch auf schwerem Boden zurecht und profitieren besonders von der hohen Luftfeuchtigkeit sowie dem Regen des Seeklimas. Bei Hitze und Trockenheit stoßen die etwa 100 cm hoch wachsenden Pflanzen häufig selbst bei ausreichender Bewässerung Blüten und Schoten ab. Auch dies ist ein Argument für eine möglichst frühe Aussaat.

Zudem werden Dicke Bohnen häufig von Blattläusen befallen. Je weiter die Pflanzen bis dahin entwickelt sind, desto weniger werden sie davon geschwächt. Die Blattläuse sitzen nämlich meist nur im oberen Bereich der Pflanze, an der zarten Triebspitze. Die kann man bei Befall einfach abschneiden und über die Mülltonne entsorgen, sofern sich bis dahin bereits ausreichend Hülsen gebildet haben. Manche Gärtner pflanzen zur Ablenkung der Blattläuse Bohnenkraut, andere behandeln die Pflanzen mit Schmierseifen- oder Brennnesselbrühe.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 5/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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