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Nach der Samenentnahme lässt sich auch das Fruchtfleisch verwerten. Foto: Anke Brosius

Zwar lassen sich reife Ölkürbisse wie andere Speisekürbisse auch in der Küche zu Gemüse und Suppen verarbeiten. Was sie von anderen Kürbissen aber unterscheidet, sind ihre schalenlosen Kerne, die nur gereinigt und getrocknet werden müssen, um sie zu knabbern oder zum Backen zu verwenden. Sogar dreifach genutzt werden kann die Ölzucchini als Sommerzucchini, Ölfrucht und Winterkürbis.

Der Ölkürbis gehört als Cucurbita pepo var. styriaca zu den Sommerkürbissen mittlerer Größe. Seine Ranken, die je nach Sorte mehr oder weniger stark ausgeprägt sind, bedecken pro Pflanze 1 bis 2 m² Beetfläche. Die runden, 3 bis 7 kg schweren Früchte sind anfangs dunkelgrün und färben sich bei Erreichen der vollen Reife gelb­orange. Das Besondere am Ölkürbis ist, dass die dunkelgrünen Samen keine Schale besitzen, sondern nur von einer dünnen Silberhaut umgeben sind. Die Mutation wurde erstmals 1880 in der Südsteiermark entdeckt, in einer Region, in der schon zuvor der Anbau von Kürbissen für Kürbiskernöl von großer Bedeutung war. Die Entdeckung der samenschalenlosen Variante erleichterte das Pressen des Öls erheblich. Bis heute heißt diese Kürbisform auch Steirischer Ölkürbis.

Eine Weiterentwicklung des Ölkürbisses, die etwas kleinere Pflanzen mit kürzeren Ranken und kleinere, walzenförmige Früchte ausbildet, ist die Ölzucchini mit der bisher einzigen Sorte 'Arenborner Walze'. Genau genommen handelt es sich hierbei um eine (gezielte) Kreuzung zwischen Ölkürbis und Zucchini. Weil die im hessischen Arenborn gezüchtete Sorte mit ihren kurzen Ranken vergleichsweise weniger Platz benötigt und außerdem gleich mehrfach nutzbar ist, ist die Ölzucchini für kleinere Gärten besonders interessant.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 14/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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