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Ob Gehölze, Stauden, Immergrüne oder Hecken: Im Herbst ist Pflanzzeit. Foto: Karin Stern

Die Herbstmonate begünstigen Veränderungen im Zier- und Nutzgarten. Mit Containerpflanzen ist es nicht nötig zu warten, bis die Blätter gefallen sind, bei Wurzelware dagegen schon. Immergrüne werden häufig mit abgestochenem Ballen angeboten. Gehölze und Stauden wurzeln jetzt besser ein als im Sommer.

Bei allen Pflanzarbeiten kommt der Bodenvorbereitung eine besondere Bedeutung zu. Wichtig ist, den Boden mindestens spatentief, besser jedoch zwei Spaten tief zu lockern. Sofern notwendig, arbeitet man dabei Humus, Gesteinsmehl oder Sand zur Verbesserung des Bodens ein. Sand macht Erde durchlässiger und vermeidet Staunässe. Humus und Gesteinsmehl dagegen verbessern die Wasserhaltefähigkeit des Bodens. Wer reifen Kompost im Verhältnis von eins zu fünf mit der Erde aus dem Pflanzloch vermischt, fördert die Wurzelbildung. Laubabwerfende Gehölze aus dem Container können ganzjährig bei frostfreiem Wetter gepflanzt werden. Sie sind aufwendiger zu ziehen, das schlägt sich im Preis nieder. Für wurzelnackte Gehölze liegt der Pflanztermin in der laublosen Zeit von Ende Oktober bis Mitte April.

Beim Kauf ist es wichtig, die Wurzeln vor Austrocknung zu schützen. Bei längeren Transportwegen packt man sie in ein feuchtes Tuch. Wer zu Hause nicht gleich pflanzt, schlägt das Wurzelwerk locker in Erde ein. Dafür hebt man in einem Beet des Gemüsegartens einen spatentiefen Graben (eine Seite im 45°-Winkel) aus, lockert die Erde, legt die Wurzeln der Gehölze auf die Schräge des Grabens und gibt die ausgehobene Erde locker darauf, ohne sie anzudrücken oder festzutreten. Vor der Pflanzung lassen sich die Gehölze ganz leicht aus dem Boden ziehen und für eine Stunde in einen Wassereimer stellen. Immergrüne werden für die herbstliche Pflanzzeit häufig als Ballenware angeboten. Ein Ballentuch umgibt schützend den ausgestochenen Wurzelballen. Er weist ein feines Wurzelgeflecht auf und ist dank des Ballentuchs problemlos zu transportieren. Pflanzen Sie den Ballen samt Tuch ein (vorher Knoten am Stamm lösen), dann bleiben die feinen Haarwurzeln unbeschädigt. Das Tuch verrottet im Boden. Containerpflanzen nimmt man einfach aus dem Topf und pflanzt sie genauso tief ein wie sie vorher darin standen. Tipp: Bei Neupflanzungen immer die spätere Kronengröße oder die Wuchsform des Gehölzes bedenken und nur Pflanzen kaufen, deren Wünsche an Standort und Lichtverhältnisse erfüllt werden können.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 40/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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