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Wasser und Symmetrie sind wesentliche Elemente des rekonstruierten Barockgartens in Schleswig. Foto: Hans-Dieter Reinke

Der wiederhergestellte Gottorfer Barockgarten in Schleswig gilt als europäisches Gartendenkmal von besonderem Rang. Er gewährt Einblicke in die Gartenkultur des kleinen Herzogtums Schleswig-Holstein-Gottorf in der Zeit um 1700. Zur damaligen Zeit war er der erste Terrassengarten italienischen Zuschnitts in Mitteleuropa. Der ebenfalls rekonstruierte Gottorfer Globus, der sich im neuen Globushaus inmitten der Parkanlage befindet, war zu seiner Zeit eine Weltsensation und gilt als frühestes Planetarium der Welt.

Vom Parkplatz des Schlosses Gottorf ist es ein etwa 800 m langer Fußmarsch bis zum Globushaus und dem Barockgarten. Im Eintrittspreis für das Globushaus ist neben der achtminütigen Fahrt im Innern des Globus ein Audioguide eingeschlossen, der den Besuchern an 18 Stationen auch Wissenswertes zu einzelnen Attraktionen im Garten vermittelt. Der Barockgarten wurde ab 1637 als sogenanntes Neues Werk von Herzog Friedrich III. geplant und begonnen. Etwa 25 Jahre später hat Herzog Christian Albrecht (übrigens auch der Gründer der nach ihm benannten Kieler Universität) die Anlage erheblich erweitert.

Der Garten war weit über die Region hinaus bekannt und vermittelte mit seiner prächtigen Terrassenarchitektur, mit Lustschlösschen, Teich, Wasserspielen, Skulpturen und vielen nicht heimischen Pflanzenarten einen besonderen Zauber, der zur Bekanntheit und zum Ruhm des kleinen Herzogtums beitrug. Bekannt ist die Vielfalt der exotischen, nichtheimischen Pflanzen­arten der Gartenanlage, die im berühmten Gottorfer Codex dargestellt sind.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 22/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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