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Sonnige Farben kommen bei schönem Wetter am besten zur Geltung. Auf dem kleinen Bild strahlt das Sonnenauge "Vesuv".

Blauraute und Sonnenbraut konstrastieren schön miteinander. Fotos: Karin Stern

Leuchtendes Gelb, Gute-LauneOrange und feuriges Rot - die kräftigen Farben von Sonnenhut, Sonnenauge und Sonnenbraut strahlen mit der Augustsonne um die Wette. Doch nicht nur die Farben beeindrucken, auch die Wuchskraft der Präriestauden überzeugt. Im Herbst gepflanzt, zeigen sie schon im nächsten Sommer ihre volle Schönheit.

Ein Tipp gleich vorweg: nicht kleckern, sondern klotzen! Je großzügiger die Pflanzung, desto beeindruckender das Ergebnis. In schwungvollen Bändern oder ausgedehnten Tuffs angeordnet, wirken die Sonnenkinder am schönsten. Dies gilt auch für kleinere Gärten, denn flächige Pflanzungen erweitern optisch die Grenzen.

Sonnenhut, Sonnenbraut und Sonnenauge tragen den Standortwunsch bereits im Namen. Sie benötigen einen möglichst sonnigen Standort mit nährstoffreichem, besser etwas frischem als zu trockenem Boden. Mit geschickter Wahl von Art und Sorte zeigen sie von Juni bis in den Oktober hinein ihre beeindruckende Blütenfülle. Liebhaber besonderer Sorten entfernen Verblühtes konsequent, um die Selbstaussaat von Zufallssämlingen zu verhindern.

Für attraktive Herbst- und Winterakzente sorgen Begleiter wie Indianernessel (Monarda) und Astern (Aster), die erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Auch elegante Gräser wie das straff aufrechte Reitgras (Calamagrostis) oder das etwas transparenter wirkende Pfeifengras (Molinia) ergeben tolle Kombinationen. Sonnenauge (Heliopsis helianthoides) bringt leuchtende Blütenakzente gepaart mit Wuchsfreude ins Staudenbeet, in den Bauerngarten oder entlang von Zäunen und Mauern.

Gemeinsam mit Herbstastern, Staudensonnenblumen und hohen Ziergräsern entstehen ganz zauberhafte Gartenbilder. Die Kombination mit Ehrenpreis und Rittersporn dagegen setzt auf die Wirkung komplementärer Farben. Die Blüten erscheinen von Juli bis September und geben auch in der Vase eine gute Figur ab. Hier halten die einfachen Sorten sogar länger als die gefüllten. Die standfesten Stauden sind sehr robust und kaum krankheitsanfällig, wenn sie gut mit Nährstoffen und Wasser versorgt werden. Tipp: Abgeblühte Stiele herausschneiden, dann bildet sich eine Nachblüte aus den Seitenknospen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 32/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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