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Die Elatiorbegonien gehören zu den beliebtesten winterblühenden Topfpflanzen bei uns. Foto: Hans-Dieter Reinke

Die Begonien erfreuen uns ganzjährig durch ihre attraktiven Blüten und Blätter. Neben sommerlichen Gartenvertretern gibt es beliebte Kandidaten für Beete, Kübel, Grabbepflanzungen und als Topfpflanzen. Auch für den Winter gibt es Vertreter dieser Pflanzen­gattung, die mit hübschen Blättern und farbenprächtigen Blüten unsere Fensterbänke besiedeln.

Die stark unsymmetrischen Blätter sind eines der charakteristischen Merkmale der Schiefblattgewächse (Begoniaceae) und haben der Familie ihren Namen eingetragen. Außer in Australien kommen die Begonien in allen tropischen und subtropischen Gebieten der Erde vor, wo sie feuchte Standorte, oft in Wäldern bevorzugen. Sie besitzen oftmals wasserspeichernde Organe und Gewebe. Fast alle der 1.500 bis 1.800 Arten dieser Familie gehören zur Pflanzengattung Begonia. Die Blüten sind eingeschlechtig und einhäusig, das heißt es gibt entweder nur weibliche oder nur männliche Blüten in einem Blütenstand, aber beide kommen stets auf einer Pflanze gemeinsam vor. Die männlichen Blüten mit den Staubblättern sind deutlich kurzlebiger und fallen oft schon nach wenigen Tagen ab, während die weiblichen Blüten mit ihren unterständigen Fruchtknoten mehrere Wochen halten können.

Bekannt ist auch das hohe Regenerationsvermögen der Begonien. Auf Nährsubstrat, Sand-Torf-Gemische oder in Wasser gestellte Spross- oder Blattteile bewurzeln sich leicht und können in vielfältiger Weise für die Vermehrung genutzt werden Diese kann ebenfalls aus den winzigen Samen der Begonien erfolgen.

Seit der Entdeckung der Begonien 1690 gelangten die ersten vermutlich 1777 in die Gewächshäuser. Um 1850 befanden sich bereits 80 verschiedene Begonien in Kultur. Die heutige Zahl wird auf weit über 10.000 Hybriden und Sorten geschätzt.

Manche der kultivierten Begonienarten begeistern durch ihre auffallenden und hübsch gezeichneten Laubblätter, während viele durch ihre prachtvollen und zahlreichen vielfarbigen und lang anhaltenden Blütenbildungen von Blumenfreunden geschätzt ­werden.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 50/2018 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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