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Ausgesprochen edel wirkt die Blüte der Gardenie. Foto: Karin Stern

Zimmerpflanzen mit auffälligen Blüten sind ein echter Hingucker auf dem Fensterbrett, noch dazu im Winter.

Das Flammende Schwert (Vriesea splendens) erfreut mit einer sehr langen Blütezeit, die bis zu einem halben Jahr andauern kann. Wie ein spitzes Schwert schiebt sich der Blütenstand des Bromeliengewächses aus der Blattrosette heraus. Botanisch gesehen handelt es sich dabei um eine Ähre aus dachziegelartig angeordneten orangeroten Blättern. Dazwischen erscheinen dann die eigentlichen gelben Blüten.

Wie alle Bromelien blüht auch das Flammende Schwert nur einmal im Leben. Vor dem Absterben entwickelt die Pflanze Ableger, daher lohnt sich das Weiterkultivieren auch noch nach der Blüte. Der Ableger wird abgetrennt, sobald er etwa ein Drittel bis halb so groß ist wie die Mutterpflanze.

Das Flammende Schwert bevorzugt einen hellen Standort ohne direkte Sonne, Ost- oder Westfenster sind ideal. Kälter als 18 °C sollte es nicht sein. Wichtig: Die Pflanze nicht über die Erde gießen, sondern das Wasser in den Blatttrichter geben. Hier darf immer etwas Wasser stehen. Wenn die Luftfeuchtigkeit zu gering ist, stellt man entweder einen Zimmerbrunnen auf oder übersprüht die Pflanze regelmäßig.

Dies gilt auch für die Guzmanie (Guzmania) mit ihren leuchtend eingefärbten Hochblättern. Sie krönen in intensivem Rot, Pink, Gelb oder Orange die grün glänzende Blattrosette. Die eigentliche Blüte fällt kurzlebig und unscheinbar aus. Die Guzmanie stellt an ihren Standort recht hohe Ansprüche. Ganzjährig zwischen 20 und 22 °C und eine hohe Luftfeuchtigkeit findet sie am ehesten noch im Badezimmer. Direkte Sonne ist ungünstig, helle bis halbschattige Standorte dagegen ideal.

Die prächtigen weißen Blüten der Gardenie (Gardenia) wurden früher gerne im Knopfloch des Herrenanzugs getragen, daher auch die Bezeichnung "Knopflochblume". Für die Fensterbank empfehlen sich vor allem jüngere Exemplare, da sie reicher blühen als in die Jahre gekommene Pflanzen. Die meisten Gardenien blühen im Sommer und Frühherbst. Manche Gärtner haben ihre Pflanzen schon erfolgreich zum Winterblüher erzogen, indem sie die Knospen im Spätsommer oder Frühherbst ausgebrochen haben - eine Gelinggarantie gibt es allerdings nicht.

Gardenien gelten als anspruchsvolle Zimmerpflanzen. Die Liste der Wünsche ist lang: Ein heller Standort mit viel Licht, jedoch keine pralle Sonne, gleichmäßig feucht und warm bei 18 bis 25 °C halten, alle 14 Tage mit Azaleendünger versorgen, von Oktober bis Februar nicht unter 15 °C stellen und keinesfalls austrocknen lassen. Bei Trockenheit oder auch Umstellen kann die Pflanze sämtliche Knospen abwerfen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 48/2018 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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