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Die klassische Blütenfarbe der Art Nigella damascena ist Himmelblau. Als anspruchslose und gesunde Bauerngartenblume eignet sich gut für ein buntes Miteinander von Blumen und Gemüse. Foto: Anke Brosius

Als "Gartenschwarzkümmel" oder "Damaszener Schwarzkümmel" wird die filigrane Sommerblume Jungfer im Grünen (Nigella damascena) auch bezeichnet. Ihre schwarzen Samen sind tatsächlich essbar und erinnern an das orientalische Gewürz. Bei dem eigentlichen Schwarzkümmel handelt es sich allerdings um eine andere, wenn auch eng verwandte Pflanzenart: Nigella sativa blüht unscheinbarer, besitzt dafür aber – im Unterschied zur Jungfer im Grünen – in den Samen Inhaltsstoffe, die sie als Heil- und Kosmetikpflanze wertvoll machen.

"Jungfer im Grünen", "Gretel im Busch" oder sogar "Braut in Haaren" – diese eigenwilligen Namen rühren von dem Kranz fein gefiederter, grüner Blätter her, der die überwiegend blauen Blüten umgibt, die ihrerseits sternförmig den grünen Fruchtknoten umschließen. Auch die Stängelblätter der Jungfer im Grünen sind ähnlich wie bei Dill schmal gefiedert. Die einzelnen Blüten sind zwar eher kurzlebig, an den verzweigten Stängeln bilden sich aber über einen längeren Zeitraum hinweg fortwährend neue Blüten. Einen attraktiven Anblick bieten auch die Knospen und die ballonförmigen, mit purpurbraunen Streifen versehenen Früchte, botanisch Sammelbalgfrüchte, die durch die zusammengewachsenen Fruchtblätter gebildet werden. In den durch Scheidewände getrennten Kammern, den Bälgen, reifen die schwarzen, kantigen Samen heran. Bei Samenreife färben sich die Fruchtkapseln braun und geben die Samen frei.

Nigella damascena stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, ist aber schon seit dem Mittelalter in den Gärten Mitteleuropas zu finden. Die unkomplizierte Sommerblume aus der Familie der Hahnenfuchsgewächse eignet sich gut für vielfältige Pflanzengemeinschaften im Bauerngarten. Jungfer im Grünen wächst gut in normaler, durchlässiger, einigermaßen nährstoffreicher Gartenerde, in der Sonne ebenso wie im lichten Halbschatten. Ab März/April werden die Samen breitwürfig direkt ins Freiland gestreut und im gut gelockerten Boden nur leicht eingeharkt. Die Pflanzen werden je nach Sorte 30 bis 60 cm hoch und blühen ab Ende Mai. Mit Folgesaaten, die bei trockenem Sommerwetter allerdings gleichmäßig feucht gehalten werden müssen, lässt sich der Blühzeitraum bis in den September hinein ausdehnen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 23/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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