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Ziertabak wird in vielen Blütenfarben angeboten. Foto: Karin Stern

Bei Tabak denken viele Menschen an Zigarettenrauch. Doch damit tut man der Pflanze Unrecht. Denn für den Garten gibt es einige Tabakarten mit schmucken Blüten, die wahre Duftwolken verbreiten.

Tabak als adrette Zierpflanze im Garten? Viele Gärtner haben diese Pflanzengattung gar nicht im Hinterkopf, wenn sie überlegen, ihre Rabatten, Blumenkübel oder Balkonkästen mit hübsch blühenden Pflanzen zu bestücken. Und doch sind die Arten des Tabaks auch als Zierpflanzen auf jeden Fall einen zweiten Blick wert. Im Garten begegnet man Tabak in zwei verschiedenen Varianten. Zum einen als attraktiv blühendem Ziertabak, zum anderen in Form des Rauchtabaks. Auch er zieht mit seinen sattgrünen Blättern und rosafarbenen Blüten den Blick auf sich.

Der klassische Ziertabak (Nicotiana sanderae) erfreut das Gärtnerherz mit einem hohem Zierwert und angenehmem Duft. Die Pflanzen heben sich besonders durch ihre hübschen, in lockeren Rispen angeordneten Blüten hervor. Wildarten und ältere Züchtungen öffnen erst abends ihre Blüten, neuere Züchtungen punkten auch tagsüber in Weiß, Grüngelb und verschiedenen Rottönen.

Die Blüte zieht sich von Juni bis zum ersten Frost. Ziertabak wächst sortenabhängig 30 bis 100 cm hoch und verschönert in Gruppen gepflanzt Beete und Rabatten, eignet sich aber auch perfekt für die Bepflanzung von Balkonkästen, Kübeln und Schalen. Bei niedrigen Sorten hält man einen Pflanzabstand von 25 bis 30 cm ein. Höhere Sorten halten einen Abstand von 40 bis 50 cm. Die einjährige Zierform sät man bereits von Mitte Februar bis Anfang März aus (Lichtkeimer,18 °C, zwei bis drei Wochen Keimdauer, nach dem Pikieren etwas kühler als 18 °C stellen).

Vorgezogene Pflanzen sind derzeit im Gartenmarkt erhältlich. Ziertabak ist aufgrund  seiner lateinamerikanischen Herkunft kälteempfindlich, daher pflanzt man erst nach Mitte Mai ins Freie. Die Pflanzen entwickeln sich optimal an geschützten, vollsonnigen Standorten mit nährstoffreichem, durchlässigem und humosem Boden. Die Pflege beschränkt sich auf reichliches Gießen und das Entfernen von Verblühtem.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 19/2018 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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