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Mit unterschiedlichen Laubfarben und Strukturen ergibt sich ein lebendiges Erscheinungsbild. Foto: Karin Stern

Der Fächerahorn (Acer palmatum) ist der wohl beliebteste Zier-ahorn im Garten. Baumschulen bieten zahlreiche Sorten mit unterschiedlichen Blatt- und Wuchsformen an. Die Größe reicht dabei vom bonsaiähnlichen Zwerg bis zum eindrucksvollen, 2 bis 3 m hohen Strauch. Die intensive herbstliche Blattfärbung erinnert mit ihrer prächtigen Vielfarbigkeit an den nordamerikanischen Indian Summer.

Mit verschiedenen Blattfarben im Austrieb, beim Sommer- und Herbstlaub sowie den unterschiedlichen Wuchsformen wird der Fächerahorn zum Blickfang rund ums Jahr. Denn auch die Rinde bringt noch Farbe ins Spiel. Befreit vom Laub, nehmen die Zweige der Sorte 'Bi-hoo' einen auffälligen gelben bis orangefarbenen Ton an, der an sonnigen Tagen besonders kräftig leuchtet. Die Vielfalt der Sorten zeigt sich in den verschiedenen Wuchsformen, Laub- und Herbstfärbungen. 'Katsura' schmückt sich im Austrieb mit leuchtend gelben bis orangefarbenen Blättern, die sich im Sommer gelbgrün und im Herbst gelb-orange färben. Dagegen sind die Blätter von 'Autumn Glory' bis zum Herbst frischgrün und fallen leuchtend rot zu Boden. 'Butterfly' punktet im Sommer mit weiß panaschiertem, im Austrieb sogar rosafarben überhauchtem Laub. Wer intensives Rot mag, pflanzt 'Firecracker'. Diese Sorte ist im Austrieb leuchtend rot, färbt sich im Sommer schwarzrot und im Herbst wieder hellrot. Das sind nur einige Beispiele für all die unterschiedlichen Laubfärbungen. Spezialisierte Baumschulen helfen gerne bei der Auswahl weiter, denn auch Wuchsform und Höhe sind wichtige Entscheidungskriterien.

Am besten wachsen Fächerahorne auf sandig- bis lehmig-humosen Gartenböden, die gut dräniert sind. Reiner Sandboden sollte mit reichlich Humus verbessert werden, um die Wasserhaltefähigkeit zu erhöhen. Bei vollem Sonnenschein und Wassermangel trocknet das Laub schnell aus. Ein neutraler bis leicht saurer pH-Wert und eine frisch-feuchte Beschaffenheit sind von Vorteil. Nasse Standorte dagegen werden nicht vertragen. Auf zu schwerem Boden wird der Fächerahorn meist von der unheilbaren Verticillium-Welke befallen. Diese Pilzkrankheit verursacht ein plötzliches Absterben ganzer Astpartien. Eine Behandlung befallener Pflanzen ist nicht möglich. Vorbeugen lässt sich lediglich mit der Wahl der Pflanzstelle.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 45/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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