Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Chilis können mild, aber auch feurig scharf sein. Foto: Karin Stern

Chilis sind wegen ihres exotischen Aromas und der feurigen Farben beliebt. Der Anbau gelingt mit erstaunlich wenig Aufwand auch Anfängern. Die Pflanzen mit den mehr oder weniger scharfen Schoten gedeihen im Topf an einem windgeschützten, sonnigen Platz an der Hauswand. Auch im Gewächshaus fühlen sich Chilis wohl. Jetzt ist Zeit für die Aussaat.

Sie erfolgt vorzugsweise von Mitte Februar bis Mitte März in mit Aussaaterde gefüllten Töpfen oder Schalen. Manche Chiligärtner weichen die Samen vor der Aussaat über Nacht ein. Bei 20 bis 25 °C zeigt sich nach zehn bis 14 Tagen das erste Grün. Fehlendes Tageslicht lässt sich durch eine Pflanzenleuchte ersetzen, denn die jungen Sämlinge brauchen viel Licht. Wer die Schalen auf kalte Steinfensterbänke stellt, legt besser eine Styropor- oder Heizplatte unter.

Nachdem sich die ersten Laubblätter gebildet haben, pikiert man jede Pflanze in einen eigenen Topf mit Tomaten- oder Gemüseerde. Für eine gute Entwicklung brauchen die Chilis weiterhin Temperaturen von um die 20 °C und einen sehr hellen Stand. Ab Mitte Mai können die Pflanzen dann nach einer Abhärtungsphase ins Freie umziehen. Der Standort sollte den Chilis mindestens sechs Stunden Sonnenschein pro Tag bieten. Bei nächtlichen Temperaturen von unter 8 °C holt man die Töpfe besser über Nacht ins Haus. Außerdem ist die gleichmäßige Feuchtigkeit des Substrates sehr wichtig, vor allem während des Fruchtansatzes.

Die Erde darf weder zu nass noch zu trocken sein. Bei der Auswahl der Töpfe erhalten hohe Formen den Vorzug, denn die Wurzeln der Chilis wachsen anfangs vor allem in die Tiefe. Stoßen sie gleich auf den Widerstand des Topfbodens, kann das die Entwicklung der Pflanzen ungünstig beeinflussen. Außerdem wirkt sich ein zu kleiner Wurzelraum ungünstig auf die Erntemenge aus. Das notwendige Volumen des Topfes liegt in Abhängigkeit von der Wuchshöhe der Pflanze bei bis zu 15 l. Der Vorteil der Topfkultivierung besteht darin, das Chilis mit einer längeren Reifezeit im Herbst ins Haus geräumt werden können und dort ausreifen.

Chilis benötigen nur eine maßvolle Düngung. Anfangs genügt der in dem Substrat enthaltene Dünger. Sobald die ersten Früchte angesetzt haben, gibt man wöchentlich etwas Brennnesseljauche oder alle zwei Wochen einen flüssigen Fruchtpflanzendünger. Alternativ ist die Gabe eines Tomatenlangzeitdüngers nach Packungsanleitung möglich.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 6/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben

Hinweis zur Nutzung von Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.