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Da Keimlinge der Bohnen sehr Temperaturempfindlich sind, sollte die Bohnensaat erst erfolgen, wenn die Bodentemperatur nicht mehr unter 10°C fällt. Foto: pixabay

Stichtag für die erste Bohnensaat ist der 10. Mai, wenn die Bodentemperatur ziemlich sicher 10 °C beträgt. War es die Wochen zuvor recht kühl, hängt man besser noch ein paar Tage dran. Liegen Bohnensamen zu lange in der Erde und kommen nur mühsam über das empfindliche Keimlingsstadium hinaus, schwächt sie das oft so sehr, dass Schaderreger leichtes Spiel haben. Außerdem beachte man, dass die Erde für Bohnen in bestem Garezustand sein sollte: locker, luftig, nährstoffreich und genügend kalkhaltig. Schwerer Boden, der zum Verkrusten neigt, ist ungünstig.

Da Buschbohnen etwas anspruchsloser sind als Stangenbohnen und schneller die erste Ernte bringen, sind sie zuerst dran, und zwar grünhülsige Sorten vor gelbhülsigen, weil wiederum die Letzteren empfindlicher sind als die Ersten. Es folgen Stangenbohnen, ebenfalls erst grüne, dann gelbe und zeitgleich Feuerbohnen. Wer ungünstiger Witterung um Mitte Mai oder sogar noch Anfang Juni etwas entgegensetzen will, schütze Saaten mit Folie oder ziehe in Töpfen zum Pflanzen zu späterem Zeitpunkt vor. Dabei ist zu beachten, dass Bohnensamen allgemein schon in der Erde Keimblätter entfalten, Feuerbohnen dagegen über der Erde. Besonders sinnvoll ist es, vorgezogene Bohnen in ein Beet zu pflanzen, das bereits ab April Folienschutz erhielt, dessen Boden sich also bereits entsprechend erwärmte, zum Beispiel in Spinat, zwischen zwei Reihen Kopfsalat, Kohlrabi oder dergleichen.

Gleichzeitig mit den ersten Bohnen sät man einjähriges Bohnenkraut (Satureja hortensis). Bohnengemüse ohne Zusatz von Bohnenkraut fehlt das gewisse Etwas. Außerdem dient Bohnenkraut nicht nur zum Würzen, sondern spielt auch als Heilpflanze eine Rolle. Es macht schwere Speisen, angefangen von Fleisch und Hülsenfrüchten bis zu Kohl und Pilzen, bekömmlicher, wirkt harntreibend und dadurch blutreinigend. Man kann demnach nie zu viel Bohnenkraut haben, braucht man es doch praktisch täglich. Darum sät man etwa vier Wochen nach der ersten Saat eine zweite, damit bis zum Frostbeginn im Herbst frisches, junges Kraut verfügbar ist, außerdem reichlich für den Winter getrocknet werden kann.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 18/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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