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Teppichphlox breitet sich gern auf Mauerkronen aus. Foto: Karin Stern

Sie bieten üppig blühenden Polsterstauden und trockenheitsliebenden Sedum-Arten den perfekten Standort. Trockenmauern sind im Garten ein beliebtes Gestaltungselement. Die Fugen der ohne Mörtel aufgeschichteten Natursteine lassen sich nicht nur abwechslungsreich bepflanzen, sondern bieten auch zahlreichen Insekten und Reptilien einen wichtigen Lebensraum. 

Trockenmauern finden im Garten viele Verwendungsmöglichkeiten. Sie dienen als Begrenzung der Terrasse, als niedrige Beeteinfassung oder frei stehende Mauer, die einzelne Gartenbereiche voneinander abteilt. Der Bau einer traditionellen Trockenmauer ist denkbar unkompliziert.

Sehr gut eignen sich quaderförmige Steine, die auf einem stabilen Fundament verlegt werden. Dienen sie zur Abstützung, schichtet man die Steine mit leichter Neigung zum Hang auf. Mauerhöhen bis zu 1 m bleiben so aufgrund des Gewichtes der Steine und ihrer Verkantung ausreichend stabil, obwohl die Steine nur lose, dafür aber gekonnt aufgeschichtet sind. Als Baumaterial eignen sich fast alle Steinarten. Besonders natürlich wirkt regional vorkommendes Gestein wie grob behauene Basalt-, Sand- oder Kalksteine. Sie fügen sich gut in die Umgebung und Landschaft ein. Gerade die Unebenmäßigkeit ergibt ein reizvolles Erscheinungsbild. Es eignen sich aber auch Bruch-, Feldlese- oder Zyklopenmauersteine.

Schon beim Aufschichten der Steine werden die Fugen mit nährstoffarmer, durchlässiger Erde gefüllt und gleich bepflanzt. Ideal ist eine Mischung aus normaler Gartenerde und grobem Kies oder Sand zu gleichen Teilen. Bei getopften Stauden ist der Wurzelballen meist zu groß, um in die Fuge Platz zu finden. Daher teilt man den Ballen mit einem scharfen Messer in mehrere Stücke, die dann leicht waagerecht in der Fuge auf eine Schicht Substrat eingesetzt werden können. Darauf gibt man noch etwas Substrat, um die Wurzeln zu bedecken. Je nach Länge der Fuge passen mehrere Wurzelballen über- oder nebeneinander. Tipp: Wurzeln nicht zusammendrücken, sondern den Ballen lieber noch einmal teilen, falls er noch zu groß für die Fuge sein sollte. Es empfiehlt sich, die Pflanzen in gut angefeuchtetes Substrat zu setzen und anschließend mit einer weichen Brause vorsichtig zu wässern. Bei unvorsichtigem Umgang mit der Gießkanne spült man das Substrat schnell aus der Fuge heraus.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 3/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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