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Die Blüten der Clematis setzen Stämme und Pfosten toll in Szene. Foto: Karin Stern

Laubbäume mit einer locker aufgebauten Krone eignen sich perfekt als natürliches Klettergerüst. Aber auch in alten Fliederbüschen oder an stehendem Tot­holz wirken grüne oder blühende Mäntel aus Kletterpflanzen ebenso attraktiv wie an den Pfosten der Pergola. Für diesen Zweck bieten sich einige robuste "Klettermaxen" an.

Ganz unkompliziert gehen die heimische Waldrebe Clematis vitalba, der Spindelstrauch (Euonymus fortunei), Kletterrosen wie 'Bobby James' und Efeu (Hedera helix) eine Lebensgemeinschaft mit Bäumen ein. Neben Laubbäumen lassen sich auch Nadelgehölze mit blühende Ranken verschönern.

Das manchmal etwa streng wirkende Nadelgrün von Eibe, Thuja oder Zypresse wird von den herrlich blauvioletten Blüten der Trichterwinde angenehm aufgelockert. Wenn Kiefern, Fichten oder Tannen im unteren Bereich etwas verkahlen, eignen sich untergepflanzte Kletterhortensien oder Spindelsträucher zur optischen Aufpolierung.

Kletterhortensien mögen einen leicht sauren Boden. Sie fallen mit attraktiven weißen Blüten und einer leuchtend gelben Herbstfärbung gleich zweimal im Jahr ins Auge. Der schwachwüchsige Kletterspindelstrauch zeichnet sich je nach Sorte durch gelb oder weiß panaschierte Blätter aus. Das bunte Blätterkleid bleibt übrigens bis ins Frühjahr hinein an der Pflanze und sorgt auf diese Weise auch in den tristen Wintermonaten für etwas Farbe.

Kletterrosen streben auf zwei ganz unterschiedliche Arten in die Höhe. Ramblerrosen bilden lange, weiche und biegsame Triebe, die auch ohne Klettergerüst in Baumkronen hinaufranken. Sie zeigen meist einen überschwänglichen Flor aus kleinen, wildrosenartigen Blüten. Die bekannte Sorte 'Bobby James' blüht weiß und wächst bis 10 m hoch, 'Super Dorothy' blüht in kräftigem Rosa und wächst 2,5 m hoch. Die Spreizklimmer oder Climber unter den Kletterrosen verhaken sich mit ihren Dornen und sparrigen Trieben an der Kletterhilfe. Auf diese Weise schieben sie sich in die Höhe.

Zu den empfehlenswerten, mehrmals blühenden Sorten dieser Variante mit ADR-Siegel gehören 'Laguna' (pink), 'Golden Gate' (gelb) und 'Jasmina' (violettrosa). Sie wachsen 2 bis 3 m hoch. Eine Alternative zu Rosen findet sich unter den vielen Clematisarten. Hybridzüchtungen passen eher zu kleineren Gehölzen. Die heimischen Wildformen hingegen präsentieren sich als wüchsige Kletterer und können eine Höhe von bis zu 10 m erreichen. Der Wurzelbereich der Clematis sollte schattig liegen.

Wichtig ist eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit. Bei einer nachträglichen Unterpflanzung hebt man die Pflanzgrube großzügig aus, ohne das Wurzelwerk des Baumes zu beschädigen. Tipp: Mit Kompost oder guter Gartenerde verbesserter Boden erleichtert der Kletterpflanze den Start.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 46/2018 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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