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Alles ist angegangen und treibt frisches Grün. Es sieht hübsch aus, ist gesund und vor allen Dingen lecker. Foto: Sigrid Tinz

Ob Eintopf oder Auflauf, Bunte Pfanne oder Salat, ob Lauch oder Zwiebel, Rote Bete oder Kohlrabi, Möhre oder Fenchel – nach dem Gemüseputzen und Schnippeln landen die Strünke und Wurzeln meist im Müll oder auf dem Kompost. Eigentlich schade. Denn mit ganz wenig Aufwand wächst dieser vermeintliche Abfall noch mal weiter. Und lässt sich ein zweites Mal in der Küche verwenden.

So geht's: Bei Knollen und Wurzeln wie Möhren, Petersilie, Rote Bete, Kohlrabi und Co. schneiden Sie das untere Ende recht großzügig ab. Ideal, wenn oben schon ein paar zarte Blätter und Keime heraustreiben. Bei Zwiebelgemüse wie Lauch, Frühlingszwiebeln oder auch bei Mangold und Salat nehmen Sie das untere Ende.

Stellen oder legen Sie diesen Strunk – oder den Deckel – in eine Schale oder in ein Glas mit warmen Wasser. Geben Sie jedem Gemüse sein eigenes Gläschen. So haben Sie auch endlich mal eine Verwendung für all die kleinen Gefäße, die sich so ansammeln. Ein einfaches leeres Marmeladenglas oder eine leere Konservendose tut es allerdings genauso.

Suchen Sie Ihren Gemüse­resten einen hellen, warmen Platz, am Küchenfenster ist ideal. Da haben Sie es immer im Blick und später auch zur Hand. Das Wasser sollte regelmäßig kontrolliert und erneuert werden. Manche Reste trinken viel und sitzen schnell auf dem ­Trocknen.

Wenn die unteren Gemüseteile kleine Wurzeln gebildet haben – vielleicht waren auch noch welche da, das wäre ideal – und die Deckel der Knollen die ersten frischen grünen Haare bekommen, ist es so weit, die Gemüsereste in die Erde umzutopfen.

Sie können die Pflanzen auch im Wasserbad stehen lassen, gerade Frühlingszwieblen sind sehr anspruchslos und tun es auch in der Blumenvase. Allerdings ist der Zwiebelgeschmack nicht ganz so intensiv – aber wer sich die grünen Stile frisch als Deko aufs Käsebrot schnippelt, findet das vielleicht ganz angenehm.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 7/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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