Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Faule Äpfel regelmäßig aussortieren und über den Kompost entsorgen, dann entstehen keine Fäulnisherde, die auf bisher gesunde Früchte übergreifen. Foto: Georg Henkel

Durch den außergewöhnlich warmen Sommer trugen die Apfelbäume in den Gärten reichlich Früchte, oft in sehr guter Qualität. Die übergroße Ernte im Land zwischen den Meeren kann nur nach und nach genossen und weiterverarbeitet werden. Wie kann der Hob­bygärtner die Lagerung optimieren, um möglichst lange knackige und leckere Früchte zu haben? 

Das ideale Apfellager ist kühl. Dadurch wird der Nachreifeprozess der Früchte verlangsamt, und die Äpfel halten deutlich länger. Optimal ist eine Temperatur zwischen 2 und 6 °C. Diese niedrigen Temperaturen lassen sich in den seltensten Fällen im Hobbybereich umsetzen, aber jedes Grad kühler verlängert die gewünschte Haltbarkeit. Eine Möglichkeit könnte darin bestehen, einen Teil der Früchte von der Ernte bis zur ersten Frostperiode in der nicht frostfreien Garage zu lagern, bevor eine Verlagerung ins warme Haus stattfindet. 

Auch zu kalte Lagerung ist nicht förderlich. Die Äpfel dürfen keinen Frost abbekommen, da sie sonst innerhalb weniger Tage nicht mehr zu verwerten sind. 

Eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit (80 bis 90 %) verbessert deutlich die Lagerfähigkeit, da die Früchte weniger verschrumpeln. Abhilfe können ein paar aufgestellte Schüsseln mit Wasser schaffen. Die Äpfel können auch locker mit einer löchrigen Plastikfolie abgedeckt werden. Dadurch bleibt mehr Feuchtigkeit im Obst enthalten. Übermäßiges Schwitzwasser und das sich bildende Reifegas Ethylen müssen aber auf jeden Fall noch entweichen können. 

Damit sich das Reifegas Ethylen verflüchtigt, ist das Apfellager, unabhängig von dem Einsatz von Plastikfolien, möglichst wöchentlich zu lüften.

Geeignete Obstlager sind auch im Schatten stehende Garagen oder Gartenlauben. Dort aber den Schutz vor Nagern bedenken. 

Die Früchte regelmäßig auf neue Faulstellen kontrollieren und faule Äpfel aussortieren und über den Kompost entsorgen. Die Pilze befallen zwar zunächst nur die beschädigten Äpfel, können aber auch auf die gesunden übergreifen, wenn man die Fäulnisherde nicht rechtzeitig aussortiert.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 44/2018 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben

Hinweis zur Nutzung von Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.