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Zuckerrüben eignen sich gut als Biogassubstrat, da sie schnell im Fermenter umgesetzt werden. Foto: landpixel

Die Stromproduktion aus Biogas kann gut die Schwankungen der anderen Erneuerbaren Energien Wind und Sonne ausgleichen. Besonders dafür geeignet ist die Zuckerrübe, weil sie neben hohen Biomasse- und Biogaserträgen schnell im Fermenter umgesetzt wird.

In der Verfahrenstechnik hat sich die Silierung als wichtigste Konservierungsmethode herausgestellt. So sind die Rüben das ganze Jahr für die Anlage verfügbar. Bei der Silierung der Zuckerrüben entsteht eine große Menge Sickersaft. Das muss jedoch nicht zwangsläufig mit Verlusten verbunden sein, denn energetisch ist der Sickersaft genauso wertvoll wie die eigentliche Zuckerrübensilage. Wie sich die Stapelhöhe und die Schnitzelgröße auf die Sickersaftbildung von Silage aus gehäckselten Zuckerrüben auswirken, wurde in Versuchen im Labor der Landesanstalt für Agrartechnik und Bioenergie in Stuttgart-Hohenheim untersucht.

Es wurden Stapelhöhen von 2 m und 5 m und zwei unterschiedliche Korngrößenklassen von gehäckselten Zuckerrüben getestet. Als Sickersaft fielen zwischen 42 und 55 % der eingelagerten Masse an. Die Stapelhöhe lag nach 105 Tagen bei etwa 50 % der Ausgangshöhe und am Ende des Versuchs bei etwa 33 %. Die Sickersaftproduktion stieg im gleichen Maße, wie die Stapelhöhe zurückging. Der Zucker wird mit der Zeit zu Säuren und Alkoholen abgebaut, was sich auch am pH-Wert zeigt, der im Laufe des Versuchs auf etwa 3,38 absank.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 42/2019 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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