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In Handewitt ist die erste Wasserstofftankstelle Schleswig-Holsteins eröffnet. Foto: Iris Jaeger

An der Lecker Chaussee in Handewitt (B 199) ist schleswig-Holsteins erste und bundesweit die 71. Wasserstofftankstelle nun offiziell eröffnet. Ein weiterer Schritt in der Mobiltitätswende hin zu alternativen Antrieben. Für die Region ein Gewinn und die Chance, im nächsten Schritt überschüssigen Windund Solarstrom aus dem Gebiet für die Wasserstoffproduktion zu nutzen. So lautete das Credo der an der Einweihungsfeier beteiligten Gäste aus Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit.

Maßgeblich stark gemacht für den Bau der Wasserstofftankstelle in Handewitt hat sich der Flensburger Verein Erneuerbare Energien und Speicher (EES) mit seinen gut 60 Mitgliedern. "Eins unserer Ziele ist es, die Wasserstofftechnologie hier im Norden voranzubringen. Diese Tankstelle soll ein Zeichen sein, ein Keim für mehr. Wir wollen unsere Energie aus Sonne und Wind für die Konversion in Wasserstoff nutzen, diesen hier vertanken und damit die Wende im Verkehr schaffen", sagte der Vereinsvorsitzende Peter Hamann. E-Mobilität mit Wasserstoff-Brennstoffzelle sei nicht nur 100 % sondern 200 % und sexy.

"Wasserstoff ist ein Energieträger der Zukunft, den wir brauchen um die Energiewende hinzubekommen. Und diese Energiewende kann nur funktionieren, wenn sie auch in den Verkehrs- und Wärmebereich gebracht wird", erklärte auch Schleswig-Holsteins Wirtschaftsund Verkehrsminister Bernd Buchholz. Für Schleswig-Holstein stelle die Wasserstofftechnologie einen unverzichtbaren Baustein der Energiewende sowie einen wichtigen Aspekt der Wirtschaftsentwicklung dar. Leider werde die Umwandlung von Grünstrom in Wasserstoff immer noch wie Endverbrauch gehandhabt und mit der EEG-Umlage belegt. Strom- und Mehrwertsteuer machten das Ganze zusätzlich unwirtschaftlich. "Das muss sich ändern", forderte Buchholz.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 26/2019 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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