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Bernd Buchholz, Reinhard Christiansen und Jan Philipp Albrecht (v. li.) zogen beim parlamentarischen Abend eine energiepolitische Bilanz. Foto: Iris Jaeger

Wie steht es um die Energiewende in Schleswig-Holstein? Was wurde bisher erreicht und wo besteht noch dringend Handlungsbedarf? Zum zweiten Mal lud der Landesverband Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (LEE SH) zu einem parlamentarischen Abend in den Kaisersaal des Hotels Kieler Yachtclub ein, um Bilanz zu ziehen. Das wenige Tage zuvor verabschiedete Klimaschutzpaket der Bundesregierung lieferte dazu reichlich Gesprächsstoff und Diskussionsbedarf.

So gab Schleswig-Holsteins Energiewendeminister, Jan Philipp Albrecht (Grüne) zu, zu denjenigen zu gehören, die vom Ergebnis des Klimaschutzpaketes enttäuscht seien, weil es nicht weit genug gehe. "Die darin enthaltenen Vereinbarungen sind ein erster Schritt, aber lange noch nicht die letzten", so Albrecht Auf die Frage, was seine drei Wünsche wären, um aus dem jetztigen Klimaschutzpaket ein gutes Klimaschutzpaket zu machen, antwortete Albrecht: "Die Liste dessen, was man noch diskutieren muss und wo noch Verbesserungsmöglichkeiten sind, ist länger als drei Wünsche." So brauche CO2 ein Preisschild, damit die Fehlanreize, die im Markt herrschten, endlich beseitigt würden. "Wir haben immer noch eine Ungleichbehandlung der Energieträger. Somit müssen wir weiterhin über die Fragen diskutieren, wie man eine Gleichbehandlung schafft und damit auch eine gleiche Ausgangsposition für die verschiedenen Technologien, die auf dem Markt sind. Der CO2-Preis macht da eben einen großen Unterschied, allerdings wird man mit 10 €/t ab 2021 keine große Dynamik erzeugen."

Auch sei es für Schleswig-Holstein von Bedeutung, dass das Netzausbaugebiet infrage gestellt und erkannt werde, dass man gerade hier im Norden weiteren Windkaftzubau brauche und dies von den Betrachtungen anderswo abkopple. "Die Bestimmung eines bundesweit einheitlichen Mindestabstands von 1.000 m von Windkraftanlagen zur Bebauung ist nicht hilfreich, um beim Ausbau voranzukommen", so Albrecht und forderte von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis zum Ausbau der Windkraft.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 40/2019 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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