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Fünffachüberbauung ist nicht bei jeder Anlage das Mittel der Wahl. Für jede Anlage gibt es eine eigene Lösung, die bezüglich Investition und Ertrag abgewogen werden sollte. Foto: Iris Jaeger

Die Winterzeit ist für viele Betreiber die Zeit zum Nachdenken. So wird oft überlegt und angeregt darüber diskutiert, ob eine fünffach bebaute Anlage nicht doch das Beste wäre. Aber ist es denn tatsächlich so, dass eine derart extrem überbaute Anlage so viel mehr verdient, dass sich auch noch die im gleichen Atemzug geforderten 50-Stunden-Biogasspeicher und 1.000 m³ Wärmepufferspeicher lohnen?

Selbstverständlich ist die Daumenregel richtig, dass eine größere Überbauung besser ist als eine kleinere, ein größerer Speicher besser als ein kleinerer (das gilt für Wärme genauso wie für Biogas). Falsch ist es jedoch, dies als einzige Lösung darzustellen. Jede Anlage hat ihre. Insbesondere die Behörden müssen einem Speichervolumen oft weit jenseits der 10.000 m³ Biogas zustimmen, ausreichend Platz auf der Anlage vorausgesetzt. Und das letzte Wort hat stets der Netzbetreiber, denn ist die Leitung mit Wind- und PV-Strom bereits belegt, lässt die Netzverträglichkeit oftmals nur einen kleinen Zubau zu.

Es ist überhaupt keine Selbstverständlichkeit, dass Betreiber eine Fünffachbebauung überhaupt finanziell stemmen können. Auch wenn die Investition je Kilowatt zusätzlicher Leistung sinkt, steigt das gesamte Investitionsvolumen trotzdem an, zumal eine hoch überbaute Anlage auch sehr große Speicherkapazitäten für Biogas und Wärme benötigt.

Der hohe Zubau wird oft damit begründet, dass dies der wirtschaftlich beste Weg einer Flexibilisierung sei; insbesondere der Flex­bonus nach der EEG-Laufzeit und hohe Zusatz­erlöse werden dabei aufgeführt. Ein hoher Zubau verschafft in der Zeit nach dem EEG eine höhere Bemessungsleistung (nämlich 50 % der installierten Leistung), und der spätere Flex-Bonus (40 €/kW installierter Leistung) verhilft der Investition zu den notwendigen Einnahmen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 8/2019 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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