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Der Prototyp T6.180 Methane Power von New Holland war 2017 auf der Agritechnica zu sehen. Seine Serienfertigung ist frühestens in zwei Jahren geplant. Foto: Iris Jaeger

Die Klimaschutzregion Flensburg mit ihren 34 beteiligten Gemeinden ist landwirtschaftlich geprägt. Viele der Landwirte sind auch Energiewirte, die mit Biogas-, Photovoltaik- und Windkraftanlagen Erneuerbare Energie vor Ort erzeugen. Ein großes Potenzial, dass in der Region nicht ungenutzt bleiben sollte, meinte Lars Fischer, Projektleiter "Masterplan 100 % Klimaschutz für die Region Flensburg" zum Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe "Was kommt nach dem EEG? Nutzung selbst erzeugter Energien in der Landwirtschaft" in Eggebek.

Alternative Antriebe bei Landmaschinen standen im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung. Gerade für Biogasbetreiber können der Verkauf und die Nutzung von Biomethan als Kraftstoff lukrativ sein, erklärte Alexey Mozgovoy, Leiter Stabsstelle Kraftstoff und Biomethan beim Fachverband Biogas. Gerade im Hinblick auf die von der EU geforderte Treibhausgasminderung für Kraftstoffe böten sich Chancen für Landwirte.

Den Anstoß für die Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei den in den Verkehr gebrachten Kraftstoffen gebe die EU-Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien (Renewable Energy Directive, RED I) von 2009, die im vergangenen Jahr in einer zweiten, aktualisierten Fassung verabschiedet wurde (RED II) und bis Mitte 2021 in nationales Recht umgewandelt werden müsse. Demnach sind Mineralölhändler oder "Kraftstoffinverkehrbringer", wie sie im Gesetz genannt werden, dazu verpflichtet, die Treibhausgasemissionen der von ihnen in den Verkehr gebrachten Kraftstoffe um einen bestimmten Prozentsatz zu verringern. "Aktuell sind es 4 %, ab 2020 müssen sie jährlich 6 % einsparen, egal mit welchen Methoden. Ansonsten droht ihnen eine Vertragsstrafe in Höhe von 470 €/t CO2. Das wollen sie um jeden Preis verhindern, indem sie emissionseinsparende Biokraftstoffe beimischen", sagte Mozgovoy.

Durch die Vermarktung von Biomethan als Kraftstoff werde eine Treibhausgasquote oder auch Gutschrift generiert, da eine bestimmte Menge an dem klimaschädlichen CO2 eingespart werde. Diese THG-Quote ermögliche zusätzliche Erlöse. Aktuell liege dieser Quotenwert bei 4 bis 5 ct/kWh.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 12/2019 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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