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Der Bürgerenergiefonds ünterstützt auch Projektideen zur Erneuerbarer Mobilität. Foto: agrar-press

Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Mammutaufgabe, deren Gelingen auch auf die Akzeptanz und Mitarbeit der Bürger angewiesen ist. Vor diesem Hintergrund hat das Land Schleswig-Holstein nun einen Bürgerenergiefonds eingerichtet, der sich gezielt an Bürgerprojekte richtet und diese in der Startphase finanziell unterstützt. Staatssekretär Tobias Goldschmidt, Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (Melund) stellte diesen Fonds beim 12. Fachforum der Energie- und Klimaschutzinitiative (EKI) in Rendsburg vor.

"Als Land haben wir die Aufgabe, vor Ort Akzeptanz und Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Energiewende funktioniert. Dazu gehört auch, Bürger und Kommunen in die Lage zu versetzen, die Energiewende von unten zu gestalten", so Goldschmidt. Denn an Ideen und der Bereitschaft, sich in solchen zu Projekten zu engagieren, mangele es nicht.

"Bürgerenergie ist seit Langem ein Erfolgsmodell in Schleswig-Holstein", sagte der Staatssekretär. Oft scheiterten diese Projekte aber bereits an den Anfangskosten für die Planung, für Gutachten, UVP, Beratungen et cetera.

An diesem Punkt setzt der Bürgerenergiefonds an und hilft über die holprige Anfangsphase der Projekte hinweg. Mit dem Geld aus dem Fonds möchte das Land die Vorlaufkosten von den Bürgerenergievorhaben fernhalten und das finanzielle Risiko in der Startphase verringern.

Dabei gehe es nicht um die Gesamtfinanzierung des Projektes, sondern um die Überbrückung der Anlaufphase, betonte Goldschmidt. Mit dem Bürgerenergiefonds schließe das Land die Förderlücke zwischen der ersten Projektidee und der Umsetzung des Vorhabens.

Gefördert werden Vorhaben aus den Bereichen Erneuerbare Wärme, Erneuerbarer Strom, neue Mobilität, Energieeffizienz und Digitalisierung im Energiebereich. Das Projekt darf noch nicht gestartet sein.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 28/2018 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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