Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Betreiber von Biogasanlagen müssen auf viele Dinge achten, unter anderem auch auf leistungsfähige Motoren, denn die sind ein wichtiger Garant für den wirtschaftlichen Erfolg ihrer Biogasanlage. Foto: Dierk Jensen

Wenngleich die Biogasbranche in den letzten Jahren schon eine deutliche Lernkurve durchschritten hat, laufen doch die Biogasmotoren auf vielen Anlagen bei Weitem immer noch nicht rund. Das hat vielfältige Gründe, wobei es für jedes Problem auch technische Lösungen gebe, wie Fachleute auf dem Fachsymposium Biogasmotoren Hamburg versicherten.

Das Geschäft mit Biogas war und ist nicht einfach. Das ist nicht neu. Wenn aber, wie in diesem Jahr an vielen Orten der Fall, rund 30 bis 50 % weniger geerntet wird, dann sei die Situation für viele Anlagenbetreiber "richtig schwierig". So jedenfalls die einleitende Bemerkung von Peter Krabbe, dem Vorsitzenden der IG Biogasmotoren, die Anfang September zum bereits dritten Mal zu ihrem Fachsymposium Biogasmotoren einlud.

Mehr als 70 Teilnehmer kamen, allerdings weniger Betreiber als in den Vorjahren zuvor, was vielleicht daran lag, dass zu jenem Zeitpunkt schon viele bei der sehr frühen Maisernte waren. "Wahnsinn, worauf man als Betreiber einer Biogasanlage alles achten muss", fügte Gastgeber Krabbe, selbst Geschäftsführer einer Biogasanlage im Mittelholsteinischen, zu Beginn der Veranstaltung hinzu. Und gab damit eine Steilvorlage für insgesamt 16 Vorträge anerkannter Experten und Spezialisten aus der Branche.

Alle wissen, ganz unabhängig vom Anbau der Energiepflanzen, der Ernte und fachgerechten Bergung sowie der biologischen Gärstrecke, dass in einem Biogas-Blockheizkraftwerk (BHKW) an vielen Stellen der Teufel im technischen Detail steckt. Das fängt an bei der Elektronik, bei der Regelungstechnik, führt über den korrekten Einsatz von Kühlmitteln, die richtige Gasmessung, die optimale Motorsteuerung und eine korrekte Dokumentierung der Motorbetriebsdaten bis hin zu einer gesetzeskonformen Abgasbehandlung.

Zu diesen motorspezifischen Themen kamen auf der Hamburger Fachtagung noch weitere hinzu: Ein Jurist klärte über die sensible Rechtsprechung hinsichtlich des Anlagenbegriffs im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf, ein Geschäftsführer stellte die Option eines transportablen Wärmepufferspeichers dar, ein Energietechniker trug Erfahrungen aus dem Flexbetrieb vor, und ein Verkaufsmanager offerierte eine Erhöhung des Motoren-Wirkungsgrades um einige Prozentpunkte.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 38/2018 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben

Hinweis zur Nutzung von Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.