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Fabian Faller, Reinhard Christiansen, Thomas Kals und Markus Sawade (v. li.) informieren über mögliche Auswirkungen des neuen Energiesammelgesetzes. Foto: LEESH/Katharina Balcerzewicz

Welche Auswirkungen hat das im Dezember 2018 verabschiedete Energiesammelgesetz (EnSaG) für Branchenakteure auch in Schleswig-Holstein?

Dieser Frage ging Anfang März ein gemeinsam veranstaltetes Seminar der Deutschen Kreditbank (DKB) und der Kanzlei Ebert Rechtsanwälte unter der Schirmherrschaft des Landesverbands Erneuerbare Energien Scheswig-Holstein (LEE SH) nach. Unter dem Motto "Wir sorgen für Ihren Überblick, damit Sie für die Zukunft planen können" luden die Veranstalter nach Rendsburg in das Detlef-Struve-Haus des Bauernverbands Schleswig-Holstein ein.

"Wir müssen feststellen, dass es immer schwieriger wird, alles zu begreifen, alle Gesetze und Verordnungen, alle Gebühren und Melderegeln zu kennen und zu beachten", sagte der LEE SH-Vorstandsvorsitzende Reinhard Christiansen zu Beginn der Veranstaltung. Doch trotz aller Hindernisse und Widerstände sorge der Mittelstand mit seinen findigen Akteuren dafür, dass der vernünftige, überlebensnotwendige Weg zur vollständigen Energiewende weitergegangen werde, so Christiansen.

Mit Biogas im Energiesammelgesetz befasste sich Dr. Fabian Faller, LEE SH-Geschäftsführer, in seinem Vortrag. So gibt es bei der Güllevergärung statt der bisher im EEG aufgeführten 75 kW installierter Leistung eine 75-kW-Bemessungsleistung, bei einer insgesamt installierten Leistung von 150 kW. "Wenn Anlagen unterhalb dieser Bemessungsgrenzen liegen, nur dann müssen Sie ausschließlich Gülle fahren", so Faller. Das sei eine Neuerung, die der Gesetzgeber eingeführt habe.

Kleinanlagen sollten vor allem über Gülle laufen. Das bedeute: Die maximal installierte Leistung für die Güllevergärung beträgt 150 kW, die Vergütungszahlungen laufen bis zu einer Bemessungsleistung von 75 kW. Wichtig sei, dass bei der Grenze von 100 kW, die der Gesetzgeber auch noch mal neu festgelegt habe, kein Flexibilitätszuschlag mehr möglich sei. Gegebenenfalls bedeute dies, dass nur noch 50 % der installierten Leistung förderfähig sind. Zudem habe man eine Direktvermarktungspflicht, die die Einrichtung eines Einspeisemanagements vorschreibe. Unklar bleibe, ob Bestandsanlagen erweitert werden können.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 13/2019 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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