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Angeregte Gespräche an den Ständen des Biogasbranchentreffs. Foto: Iris Jaeger

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), Flexdeckel, Technische Regel für Anlagensicherheit "Sicherheitstechnische Anforderungen an Biogasanlagen" (TRAS 120), Düngeverordnung (DüVO), Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) – trotz aktueller politischer Hemmnisse und gesetzgeberischer Herausforderungen für Biogasanlagenbetreiber war die Stimmung auf dem 3. Norddeutschen Biogasbranchentreff in Rendsburg positiv.

Mehr als 300 Besucher nutzten die Veranstaltung, um sich bei den Ausstellern über neue Produkte und Dienstleistungen zu informieren oder sich in den vielfältigen Vorträgen neue Impulse für die Praxis zu verschaffen. "Wie geht es mit meiner Anlage nach dem EEG weiter?" war wohl die meist gestellte Frage auf dem Branchentreff. Für manch eine Biogasanlage im Land läuft die EEG-Förderung in den nächsten Jahren aus. Wer seine Anlage profitabel weiterbetreiben will, muss sich Gedanken über künftige Geschäftsfelder und Vermarktungsstrategien machen. Somit war ein großes Thema die Flexibilisierung der Biogasanlage. Dazu gab es neben Vorträgen von Experten aus der Praxis erstmals auf dem Biogasbranchentreff einen Flexinfotag des Netzwerkes Flexibilisierung (Flexperten). Dort wurden Themen wie Umbau, Technik, Fahrplanbetrieb, Wirtschaftlichkeit oder die aktuelle Gesetzgebung besprochen, aber auch in Fachforen Themen wie die Direktvermarktung des Stromes, die Motorentechnik im Intervallbetrieb oder die Wärmenutzung näher beleuchtet.

Mit dem Potenzial biogener Roh- und Reststoffe befasste sich das Forum Werkstatt, Wissenschaft, Wirtschaft – Praxis der Biomassenutzung der Netzwerkagentur Erneuerbare Energien (EE. SH) und des Kompetenzzentrums Erneuerbare Energien und Klimaschutz (EEK.SH), das ebenfalls erstmals auf dem Branchentreff angeboten wurde. Perspektiven für die Biogaszukunft lieferte auch die Podiumsdiskussion zu Beginn des Branchentreffs, an der unter anderem der Präsident des Fachverbands Biogas (FvB), Horst Seide, teilnahm. Dienten Biogasanlagen bislang überwiegend zur Stromerzeugung und als Wärmelieferant, wurden in der Diskussion auch Optionen zur Einspeisung ins Gasnetz, zur Wasserstoffproduktion oder zur Herstellung von alternativen Kraftstoffen aus Biomethan debattiert.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 27/2019 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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