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Großzügige Futtertischbereiche (Fressplatzbreiten, Laufgangbreiten etc.) fördern die Futteraufnahme. Foto: Bernd Lührmann

Viele Milcherzeuger stellen sich die Frage nach der zukünftigen Ausrichtung ihrer Betriebe. Hierbei ist ein weiterer Ausbau der Milcherzeugung aufgrund der knappen Ausstattung mit Produktionsfaktoren (Fläche, Kapital, Arbeit) oder aus baugenehmigungsrechtlicher Sicht vielfach keine Option. Auch der Ausstieg aus der Milcherzeugung ist nicht für jeden Betriebsleiter erstrebenswert. Aber ein ausreichendes Einkommen muss auch zukünftig erwirtschaftet werden, um den eigenen Lebensstandard zu sichern sowie allen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Insofern ist eine weitere Optimierung der Betriebe unumgänglich.

Hierbei wird natürlich über Kostenreduktionen, Effizienz- und Produktivitätssteigerungen diskutiert. Das sind auch wichtige Stellschrauben, die zu einer rentableren Milcherzeugung führen werden. Trotzdem sind zunehmend Engpässe im Bereich der Arbeitswirtschaft, der Flächenausstattung (Futterfläche, Nährstoffverwertung (Düngeverordnung)) sowie der Finanzierung auf den Betrieben zu finden. Und wenn diese Produktionsfaktoren zu beschaffen sind, dann doch oftmals nur zu hohen Kosten. Insofern stellt sich die Frage nach der notwendigen Kuhzahl zur Erwirtschaftung eines auskömmlichen Einkommens.

Eine Überbelegung des Milchviehstalles kann aufgrund der aktuellen Leitlinien, Verordnungen und Diskussionen zum Tierwohl keine Alternative sein. Zudem haben die vergangenen Jahre gezeigt, dass eine Überbelegung selten wirklich rentabel ist. Vielmehr traten gesundheitliche Probleme in der Milchviehherde auf, in deren Folge auch die Leistungsbereitschaft der Kühe negativ beeinflusst wurde. Allerdings haben betroffene Milcherzeuger eine solche Entwicklung nicht bewusst wahrgenommen. Denn es ist eine Entwicklung, die sehr schleichend über einen längeren Zeitraum einsetzt und nicht auf die Überbelegung zurückgeführt wird. So haben etliche Milcherzeuger in den vergangenen Jahren die Erfahrung gemacht, dass der Abbau der Überbelegung nicht zu einer Verringerung der Gesamtmilchmenge geführt hat. In Einzelfällen ist sogar die vorher ermolkene Milchmenge übertroffen worden.

Die Überbelegung hat also zu deutlichen Milchertragseinbußen geführt, damit die Wirtschaftlichkeit des Einzeltieres negativ beeinflusst und folglich die Wirtschaftlichkeit des Betriebes beeinträchtigt. Ist das Einzeltier nicht wirtschaftlich, ist es die Herde auch nicht!

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 10/2019 unter der Rubrik "Betriebsführung" und im digitalen Bauernblatt.

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