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Ackerfuchsschwanz überragt Winterraps. Foto: Manja Landschreiber

In der Summe aller negativen Einflüsse hat sich der Winterraps in den vergangenen Jahren langsam aber sicher zu einer echten Problemkultur entwickelt. Nur der Mangel an gleichwertigen Alternativen bewahrt den Raps derzeit vor einem weiteren Rücklauf der Anbaufläche. Drei nacheinander folgende schlechte Ernten lassen auch den hartnäckigsten Rapsverfechter nach Einsparungsmöglichkeiten in der Kulturführung suchen. Bietet der Herbizideinsatz dafür also Möglichkeiten?

Das jeweilige Unkrautspektrum im Winterraps hängt eng mit der Anbauintensität und der langjährigen Herbizidstrategie auf den Standorten zusammen. Intensiver Rapsanbau bedeutet gleichzeitig ein verstärktes Auftreten "rapsverwandter" Unkräuter. Beispielhaft sind Rauke-Arten, Barbarakraut und Hirtentäschel zu nennen. Aber auch andere Arten, wie Ochsenzunge/Krummhals, Storchschnabel-Arten, Hundskerbel oder Klatschmohn haben sich im Raps fest etabliert.

Entscheidend für eine gute Wirkung der Bodenherbizide sind nachfolgende Niederschläge (allerdings kein Starkregen) und besonders bei pflugloser Bestellung ein gutes Strohmanagement. Andernfalls werden die Herbizide an die organische Masse gebunden, was die Wirkungsgrade deutlich verschlechtert. Weitere Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Unkrautmanagement ist ein wüchsiger Raps, der in der Lage ist, kleine Unkräuter zu unterdrücken. Die aktuelle Wetterlage ist also unbedingt einzubeziehen in die Pflanzenschutzstrategie.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 32/2018 unter der Rubrik "Pflanze" und im digitalen Bauernblatt.

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