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Aufgrund der überwiegend guten Bestellbedingungen haben sich die Getreidebestände bislang ausreichend bis gut bestocken können. Foto: Dr. Helge Stephan

Im Herbst erfolgte die Bestellung der Wintergetreidebestände oftmals unter guten bis sehr guten Bedingungen. Die anhaltende Wärme hat die Bestandesentwicklung gefördert, sodass die meisten Bestände eher gut bis üppig entwickelt aus dem Winter kommen werden. Wie soll man – insbesondere unter Berücksichtigung der hohen Nmin-Werte – nun darauf reagieren?

Die novellierte Düngeverordnung (DüV) hat bezüglich der Ableitung des Düngebedarfes deutliche Änderungen gegenüber dem bisherigen Vorgehen mit sich gebracht. Wie vielfach bereits erläutert, ist ein zentraler Bestandteil der DüV, eine Bedarfsermittlung für Stickstoff und Phosphat vor dem Ausbringen der ersten Düngergabe je Schlag oder Bewirtschaftungseinheit schriftlich zu erstellen. Die Ermittlung des Stickstoffbedarfes basiert dabei auf einem bundeseinheitlichen Bedarfswertsystem mit fixen Abschlägen für beispielsweise Vor- und Zwischenfrüchte, Humusgehalt des Bodens und des Nmin-Wertes von 0 bis 90 cm. Die über das Verfahren ermittelte N-Menge kann über Mineraldünger und organische Düngemittel gedeckt werden, wobei der errechnete Bedarfswert grundsätzlich nach DüV nicht überschritten werden darf.

Für die diesjährigen Düngungsmaßnahmen bedeutet dies, dass die Wahl der N-Form und die Verteilung des Stickstoffs in der Düngesaison die verbleibenden Variablen sind, um die Bestandesentwicklung zu steuern. Je nach Bedingungen auf den Schlägen oder Bewirtschaftungseinheiten können sich aufgrund der oben angesprochenen anzusetzenden Abschläge deutliche Unterschiede bezüglich der möglichen auszubringenden Gesamt-N Menge ergeben. Einen deutlichen Einfluss hat an dieser Stelle der Nmin-Wert. Prinzipiell können eigene Analysen genutzt werden oder die aktuellen Ergebnisse des Nitratmessdienstes der Landwirtschaftskammer.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 7/2019 unter der Rubrik "Betriebsführung" und im digitalen Bauernblatt.

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