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Großflächenstreuer bei der Kompostausbringung. Besonders humusarme Standorte können durch Komposte aufgewertet werden. Foto: Verband der Humus- und Erdenwirtschaft (VHE)

Kompost ist gut für die Bodenfruchtbarkeit. Stabile Bodengefüge erleichtern die Bearbeitung und verringern die Erosionsgefahr. Die organische Substanz fördert das Bodenleben und die Bodenerwärmung im Frühjahr. Der Einsatz der Komposte aus Grüngut oder anderen Bioabfällen in der Landwirtschaft ist jedoch durch das Düngerecht und die Bioabfallverordnung eingeschränkt.

Besonders für Vieh haltende Betriebe sind zahlreiche Regelungen des Düngerechts zu beachten: 170-kg-N-Obergrenze, N- und P-Saldo im Nährstoffvergleich, Düngebedarfsermittlung, Sperrfristen, Gewässerabstände und Regelungen bei gefrorenem Boden.

Der Weltklimarat erwartet im Zuge einer Erd­erwärmung von 1,5 bis 2 °C für die Zukunft häufiger Dürreperioden und extreme Starkniederschläge. Gute Gründe, um etwas für den Humuserhalt und -aufbau im Boden zu tun: mit Kompost, Stallmist, Zwischenfrüchten und Fruchtfolgen mit positiver Humusbilanz. Höhere Humusgehalte verbessern die Feldkapazität (Wasserhaltevermögen) von Böden und die Stabilität der Bodenaggregate. Die Verschlämmungs- und Erosionsneigung der Böden wird verringert und die Kulturen überstehen Trockenphasen besser. Stabile Erträge sichern auch die Abfuhr der gedüngten Nährstoffe mit dem Erntegut, sodass im Herbst zu Beginn der Auswaschungsperiode weniger Restnährstoffe im Boden verbleiben. Andererseits muss die N-Nachlieferung aus der organischen Substanz des Bodens bei der Düngebedarfsermittlung und -planung entsprechend berücksichtigt werden.

Jüngste Untersuchungen des Thünen-Instituts zeigen die Bedeutung von Humus in Böden als CO2-Speicher. Besonders die stabile Dauerhumusfraktion, die im Mittel etwa 12 % der Kompostinhaltsstoffe bezogen auf die Frischmasse (FM) ausmacht, kann einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 41/2019 unter der Rubrik "Pflanze" und im digitalen Bauernblatt.

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