Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Eine Option zur Reduzierung des Phosphatdüngereinsatzes wäre die organische Unterfußdüngung bei Mais über das Stripp-Till-Verfahren. Foto: Peter Lausen

Der Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLufa) hat bekanntlich im Frühjahr dieses Jahres seinen Standpunkt zur "Phosphordüngung nach Bodenuntersuchung und Pflanzenbedarf" aktualisiert. Darin wurden die P-Bodengehaltsklassen neu definiert und eine Absenkung der P-Richtwerte für die Gehaltsklassen empfohlen. Im folgenden Artikel sollen die daraus abgeleiteten neuen Phosphordüngeempfehlungen der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein ökonomisch beleuchtet werden.

Grundlage für die Bewertung sind die Ausführungen von Dr. Lars Biernat auf dem jüngst durchgeführten ­Phosphor-Kolloquium der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein in Rendsburg. Welche betriebswirtschaftlichen Wirkungen ergeben sich nun speziell aus diesen neuen Empfehlungen in der Phosphordüngung? Als Referenzsystem wurden die bisherigen Ansätze herangezogen. Beide Varianten sind in der Übersicht exemplarisch beim Winterweizen (Naturalertrag 90 dt/ha) gegenübergestellt.

Die ökonomischen Wirkungen sind natürlich betriebsindividuell sehr unterschiedlich und müssen für jeden Betrieb separat beleuchtet werden. Besonders betroffen sind solche Betriebe, die sich schon in der Vergangenheit im Hinblick auf P-Bodengehaltsklassen, Flächenausstattung und Düngungsintensität im Grenzbereich bewegt haben.

Für diese Betriebe wird Phosphor zum begrenzenden Faktor, sie sollen im Folgenden im Fokus stehen. Nicht berücksichtigt werden in dieser Abhandlung andere begrenzende Faktoren wie beispielsweise die 170-kg-N-Grenze oder die Phosphatkulisse.

Geht man davon aus, dass sich die Bodengehalte der spezialisierten Ackerbaubetriebe nach Erfahrungen aus der Beratung im Bereich von 12 bis 18 mg P2O5 pro 100 g Boden bewegen und die neuen Kammerempfehlungen eine Reduzierung der Phosphatdüngung um 15 kg/ha vorschlagen, so ergibt sich bei den aktuellen Phosphatpreisen eine Einsparung von 13,50 €/ha.

Tatsächlich wird in intensiv beratenen Betrieben in diesem Bereich schon jetzt nur der P2O5-Entzug zugeführt. Für diese Betriebe ergeben sich demnach keine Nachteile, es ist sogar mit einer leicht positiven Wirkung zu rechnen.

Anders sieht es speziell bei solchen Vieh haltenden Betrieben aus, die aufgrund der neuen Empfehlungen ihren Wirtschaftsdünger nicht mehr in gleichem Umfang auf ihren Flächen ausbringen können.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 40/2018 unter der Rubrik "Pflanze" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben

Hinweis zur Nutzung von Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.