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Druschreifer Ökodinkel in Futterkamp 2019. Foto: Gerd-Ullrich Krug

Dinkel oder besser Spelzweizen unterliegt am Markt sehr starken preislichen Schwankungen. Diese Schwankungen gelten auch für die Anbaufläche. In den vergangenen Jahren hat sich die Nachfrage nach Dinkel recht gut entwickelt und somit hat auch der Anbauumfang zugenommen. Der Dinkelboom hat jetzt seinen Zenit überschritten, denn zurzeit stagniert die Nachfrage nach Dinkel. Das Angebot kann die Nachfrage befriedigen. Die Preise, die für Dinkelkonsumware am Markt erzielt werden können, bewegen sich auf einem recht guten Niveau. Die Beliebtheit des Dinkels ist jedoch bei den Verbrauchern ungebrochen und sorgt dafür, dass Dinkelprodukte sich weiterhin großer Beliebtheit erfreuen.

Produktionstechnisch ist Dinkel eine Getreideart, die gerne auf guten und tiefgründigen Lehmböden steht, sie wächst aber auch auf leichten Sandstandorten. Auf den Sandstandorten kann es schon mal zu Ertrags- und Qualitätsproblemen kommen. Beim Anbau von Dinkel ist zu beachten: Ein Zuviel an Stickstoff kann Lager verursachen. In der Fruchtfolge ist Dinkel dem Weizen gleichzusetzen, was bei deren Planung berücksichtigt werden muss. In engen Getreidefruchtfolgen ist ein erhöhter Befall durch Pilzerkrankungen gegeben. Die Versorgung mit Stickstoff sollte möglichst aus der Vorfrucht kommen. Aber auch gezielte, unter Berücksichtigung der Vorfrucht ausgebrachte Gaben von organischem Dünger sind dem Ertrag und der Qualität dienlich. Dinkel besitzt gegenüber Unkraut eine hohe Konkurrenzkraft. Zwei Striegeldurchgänge reichen im Frühjahr in der Regel aus, um das Unkraut zu regulieren. Das für die Anbau­fläche erforderliche Saatgut ist in diesem Jahr zur Herbstaussaat nur noch bedingt verfügbar. Bis auf wenige Restbestände ist Dinkelsaatgut in Schleswig-Holstein ausverkauft.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 40/2019 unter der Rubrik "Pflanze" und im digitalen Bauernblatt.

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