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Gesunde Kälber erfreuen den Tierhalter. Foto: Imke Junge

Die ersten Lebenswochen eines Kalbes sind besonders entscheidend für die spätere Leistungsfähigkeit als Milchkuh oder Mastbulle. In dieser Zeit werden die Organgewebe weiter ausgebildet, was einen positiven Einfluss auf die spätere Leistungsfähigkeit hat. Verbesserungen der Kälber- und Jungviehaufzucht sind immer mit deutlichen Steigerungen der Laktations- und Lebenstagesleistungen verbunden. Sie sind aus betriebswirtschaftlicher Sicht eine äußerst wichtige, wenn nicht gar unumgängliche Investition in die Zukunft eines Betriebes.

Zahlreiche internationale und nationale Studien beweisen seit vielen Jahren, dass die ersten Lebenstage und die anschließende Aufzucht darüber entscheiden, wie erfolgreich dieses Tier in seinem späteren Leben Milch produzieren wird. Beim Blick auf die Auswertungen der Betriebe wird aber immer wieder deutlich, dass gerade die Tierverluste in der Aufzuchtphase bis zum sechsten Lebensmonat deutlich über den Grenzwerten liegen. Die gesamte Kälberaufzucht ist dabei so komplex, dass im Folgenden lediglich Ansätze für das tägliche Management in der Kälberaufzucht aufgezeigt werden sollen.

Eine erfolgreiche Kälberaufzucht setzt sich zwar immer aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen, kann jedoch anhand einzelner Kennwerte eingeordnet werden. Die Zahl der Totgeburten sollte möglichst niedrig gehalten werden. Hier gelten als Zielwert weniger als 5 %. Neben einer niedrigen Totgeburtenrate sollen auch die Kälberverluste, also alle Tierverluste von Geburt bis zum sechsten Lebensmonat, im Idealfall unter 3 % liegen.

Des Weiteren führen niedrige Erkrankungsraten und hohe Tageszunahmen zu Beginn der Aufzucht zum gewünschten Erfolg. In der intensiven Aufzuchtphase der ersten sechs Lebensmonate soll die tägliche Körpermassezunahme bei über 800 g liegen. Obwohl die angesprochenen Punkte schon seit mehreren Jahren bekannt sind, liegen die Kälberverluste inklusive Totgeburten in vielen Betrieben immer noch über 10 %.

Auch in der jüngsten Auswertung der Spitzenbetriebe Milcherzeugung lag dieser Wert bei 9,1 % und damit viel zu hoch. Es ist eindeutig, dass der Jungtierbereich leider immer noch nicht so stark fokussiert wird, wie es den Kälbern eigentlich zukommen muss. Ein wichtiger Punkt zur Reduzierung von Kälberverlusten ist neben Haltung, Fütterung und Gesundheit das Management im Bereich des Geburtsverlaufs und der Kälberversorgung.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 32/2019 unter der Rubrik "Tier" und im digitalen Bauernblatt.

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