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Große Getreideblattläuse (Sitobion avenae) besiedeln bevorzugt die Ähren, wo sie an Spindeln und der Spelzenbasis saugen. Bei starkem Auftreten zum Zeitpunkt der Blüte und in der Kornfüllungsphase des Weizens sind Ertrags und Qualitätsverluste möglich. Foto: Ludger Lüders

Den Landwirten ist das vergangene Anbaujahr noch in vielerlei Hinsicht in Erinnerung. Die niederschlagsarmen Frühjahrs- und Sommermonate strapazierten die Nerven und ließen schnell die Hoffnungen auf gute Ernteerträge in vielen Ackerbaukulturen schwinden. "Des einen Leid ist des anderen Freud", so müsste man es zumindest aus der Sicht vieler Insekten sehen. Denn der warme und trockene Sommer bot vielen Insektenarten außergewöhnlich gute Entwicklungsmöglichkeiten.

Zu den zahlreich auftretenden Insekten gehörten auch einige Schädlinge. In den Getreidekulturen waren Weizengallmücken, Getreidehähnchen und Blattläuse häufig unliebsame Gäste. Durch das starke Auftreten räuberischer Nützlinge blieb der Einsatz von Insektiziden gegen Getreideblattläuse meist die Ausnahme. Auch der diesjährige Frühling bot einigen Getreideschädlingen erneut gute Entwicklungsmöglichkeiten und erste Blattläuse und Getreidehähnchen sind bereits im April außergewöhnlich früh in diversen Getreidekulturen aktiv gewesen.

Es gibt unzählige verschiedene Blattlausarten, aber nur die wenigsten Arten treten auch als Schädlinge auf. Im Getreide sind es nur die Große Getreideblattlaus, die Bleiche Getreideblattlaus und die Hafer- oder Traubenkirschenblattlaus, denen eine nennenswerte Bedeutung zukommt. Die Große Getreideblattlaus (Sitobion avenae) ist häufig die dominierende Art und hat deshalb die größte wirtschaftliche Bedeutung.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 22/2019 unter der Rubrik "Betriebsführung" und im digitalen Bauernblatt.

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