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In einem Extratrog verabreicht, nahmen die Ferkel gerne Sojaschlaen auf. Foto: Dr. Onno Burfeind

In einem gemeinsamen Projekt wurde am Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp (LVZ) der Einfluss einer deutlich erhöhten Rohfaserversorgung auf Leistungsparameter in der Ferkelaufzucht und Schweinemast und auf das Schwanzbeißen bei Schweinen untersucht.

Das Kürzen der Schwänze bei Ferkeln ist nach dem Tierschutzgesetz in Deutschland nur im Einzelfall erlaubt. Trotzdem werden heute bei nahezu allen Schweinen in Deutschland die Schwänze gekürzt. Grund dafür ist, dass der alleinige Verzicht auf das Kupieren das Risiko für ein Beißgeschehen deutlich erhöht und zu massiven Tierschutzproblemen in den Ställen führen würde.

Die Kupierpraxis steht jedoch in der gesellschaftlichen Kritik, sodass sich viele Projekte mit der Lösungssuche beschäftigen, um mittelfristig Schritt für Schritt auf das Kürzen der Schwänze verzichten zu können. Die zahlreichen Projekte haben gezeigt, dass es generelle Lösungen nicht geben wird. Somit muss nun betriebsindividuell vorgegangen werden. Basis dafür sind jedoch die Erkenntnisse aus den Untersuchungen.

Diese zeigen unter anderem auch, dass zwar mit zusätzlicher Rohfaserversorgung das Schwanzbeißen nicht verhindert, wohl aber verzögert und in der Schärfe abgemildert werden kann. Dabei beeinflusst die Art und Menge des Rohfaserträgers ebenso wie dessen Verabreichungsform die Wirkung auf das Schwanzbeißgeschehen, die biologischen und ökonomischen Leistungen sowie die Praktikabilität im Betrieb.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 9/2018 unter der Rubrik "Tier" und im digitalen Bauernblatt.

 

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