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Noch weiß der Sprachassistent nicht, wie man Kühe füttert. Das könnte sich schon bald ändern. Foto: Isa-Maria Kuhn

Welcher Betriebsleiter träumt nicht davon: Einen persönlichen Assistenten zu haben, der ihm lästige Routineaufgaben abnimmt, ihn an wichtige Termine erinnert, Entscheidungen durch gründliche Recherche vorbereitet oder ihn auf günstige Preise für den Verkauf von eingelagertem Getreide aufmerksam macht. Aber wohl nur die wenigsten Betriebe werden sich einen solch hoch qualifizierten Mitarbeiter leisten können.

Eine preisgünstige ­Alternative könnten digitale "Intelligente Persönliche Assistenten" wie Ale­xa oder Siri sein. Diese auch als Sprachassistent oder mobiler Assistent (englisch: "Intelligent Personal Assistant" oder auch "Virtual Assistant", kurz: IPA) bezeichneten Dienste werden meist sogar kostenlos angeboten, da für die Nutzer von IPA ein Anreiz besteht, die Systeme der 'Anbieter möglichst intensiv zu nutzen. Häufig genutzte digitale Assistenten verfügen über eine breitere Datenbasis, aus der sie besser lernen können, was ihre Leistungsfähigkeit weiter steigert. Der Nutzer zahlt also auch hier durch die Preisgabe persönlicher oder betrieblicher Daten.

Technisch gesehen besteht ein Intelligenter Persönlicher Assistent aus einer Spracherkennungssoftware, die die gesprochene Sprache in geschriebene Worte übersetzt und semantisch (also inhaltlich) interpretiert. Die Software versucht also, die Bedeutung der Spracheingabe zu verstehen. Anschließend muss nach einer Lösung für das Problem gesucht werden und schließlich eine Sprachausgabe formuliert und synthetisiert werden. Als Schnittstelle zwischen Mensch und IPA-Software dient meist ein Smartphone, das den gesprochenen Text digital aufzeichnet und an einen leistungsstarken Server im Web weiterleitet. Dort wird die Sprache analysiert, interpretiert und eine Lösung für das Problem gesucht. Die Ausgabe erfolgt dann ebenfalls meist über ein Smartphone. Durch diese Form von Arbeitsteilung sind moderne IPA um Größenordnungen leistungsfähiger als die "Persönlichen Digitalen Assistenten" der 1990er Jahre, die zwar äußerlich bereits eine Ähnlichkeit mit einem Smartphone hatten, aber noch per Eingabestift bedient werden mussten und nicht viel mehr als Adressbuch und Terminkalender mit Erinnerungsfunktion waren. Moderne IPA verwenden sowohl bei der Spracherkennung als auch bei der Lösungsfindung Methoden der künstlichen Intelligenz.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 24/2019 unter der Rubrik "Technik" und im digitalen Bauernblatt.

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