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Der "Spieligel" im Einsatz. Foto: Prof. Martin Ziron

Die überwiegende Mehrheit unserer Hausschweine wird aus hygienischen und ökonomischen Gründen ohne Einstreu auf Spaltenböden in geschlossenen Ställen gehalten. Es sind dort wenig Möglichkeiten gegeben, natürliche Verhaltensmuster wie Wühlen, Kauen, Erkunden oder auch die Futtersuche auszuleben. Um Verhaltensstörungen und Aggressionen, die aus dieser Einschränkung des natürlichen Tierverhaltens hervorgehen können, zu verhindern, bedarf es Ersatzbeschäftigungsmaterialien für die Tiere. Um das geeignete Material geht es im folgenden Beitrag.

Zieht man das Wildschwein zum Vergleich heran, so fällt auf, dass es mit der Futtersuche und Futteraufnahme bis zu 50 % des Tages verbringt. Die Mastschweine benötigen bei den heutigen Aufstallungsvarianten in Abhängigkeit vom Fütterungssystem nur wenige Minuten für die Futteraufnahme und der Drang zum Wühlen, Nagen, Beißen, Kauen und Erkunden ist nicht ausgelastet. Um Fehlverhalten wie Aggressionen gegenüber den Buchtengenossen zu verhindern, muss den Tieren geeignetes Beschäftigungsmaterial angeboten werden. Hierbei spielt nach den heutigen Erkenntnissen aber nicht nur die Veränderbarkeit oder Verformbarkeit der Materialien eine Rolle, sondern auch, ob die Materialien fressbar sind und eventuell sogar einen Futterwert darstellen. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen anorganischen und organischen Materialien. Diese können auf verschiedene Arten angeboten werden. In vielen verschiedenen Praxistests wurde und wird geforscht, welche Materialien am besten für die Tiere geeignet sind.

Es gibt viele verschiedene Materialien und Gegenstände, die in der Schweinehaltung als Beschäftigungsmaterial eingesetzt werden und somit ein Teil zur Verminderung von Aggressionsproblemen in der Mastgruppe beitragen können. Dabei sollten diese Materialien eine hohe Attraktivität für die Tiere aufweisen, gleichzeitig darf das Anbringen und Nachfüllen der Materialien jedoch nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen, da ansonsten die Arbeitserledigungskosten zu sehr ansteigen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 20/2019 unter der Rubrik "Betriebsführung" und im digitalen Bauernblatt.

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