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Rotes und geschwollenes Gesäuge. Foto: Janna Oelkers

Der Mastitis-Metritis-Agalaktie-­Komplex (MMA-Komplex) ist eine fieberhafte Allgemeinerkrankung und weltweit in vielen Betrieben ein mehr oder minder schweres Problem. MMA ist eine Entzündung des Gesäuges und der Gebärmutter, verbunden mit einem Mangel an Milch. Wie man MMA homöopathisch behandeln kann, schildert der folgende Beitrag. Er entstand unter anderem in Futterkamp im Rahmen einer Masterarbeit am Institut für Tierzucht und Tierhaltung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Tritt MMA in den ersten zwei bis drei Tagen nach der Geburt auf, erkennt man betroffene Sauen meistens an einem oder mehreren folgender Faktoren: einer erhöhten Körpertemperatur, einem harten und geschwollenen Gesäuge, einem eitrig-gelben bis hin zu rotbräunlichem Ausfluss, einer mangelhaften Futteraufnahme und einem versiegenden Milchfluss.

Die Milch, die noch fließt, ist oft in ihrer Konsistenz und Farbe verändert und bietet den frisch geborenen Ferkeln nicht den zwingend nötigen Immunschutz, den sie sonst über das Kolostrum bekommen. Außerdem liegen die erkrankten Sauen vornehmlich auf dem Bauch, um das schmerzende Gesäuge vor den hungrigen Ferkeln zu schützen.

Die Ferkel zeigen dann schon nach wenigen Stunden ohne Milch Anzeichen einer Unterernährung. Sie wirken eingefallen und struppig und bekommen in der Regel auch Durchfall aufgrund der veränderten Milch der Sau oder durch die Aufnahme anderer Flüssigkeiten in der Bucht auf der Suche nach Milch. Somit entstehen in kürzester Zeit hohe Ferkelverluste, und auch bei der Sau kann eine MMA-Erkrankung langfristig einen schwerwiegenden biologischen Schaden anrichten. Dadurch führen hohe MMA-Prävalenzen zu empfindlichen wirtschaftlichen Verlusten.

Vorrangig verantwortlich für eine MMA-Erkrankung und ihren Schweregrad sind nicht die eigentlichen Krankheitserreger, wie Escherichia coli, Klebsiellen oder Staphylo- und Streptokokken, sondern ungünstige Umweltfaktoren, die das Immunsystem der Sau schwächen und dadurch Eintrittspforten für genannte Erreger schaffen. Diese Umweltfaktoren können einerseits ein hoher Keimdruck im Bestand sein, aber auch Mykotoxine im Futter, schlechte Wasserhygiene und/oder ungünstige Haltungsbedingungen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 49/2018 unter der Rubrik "Tier" und im digitalen Bauernblatt.

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