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Durch eine Novellierung der Düngeverordnung würden besonders für die sogenannten roten Gebiete gefährdeter Grundwasserkörper drastische Vorgaben gelten. Foto: agrar-press

Zurzeit prasselt einiges auf uns Landwirte ein: die anhaltende, aber wenig differenzierte öffentliche Diskussion auf Facebook-Niveau darüber, dass die Landwirtschaft für alle möglichen Umweltprobleme verantwortlich sein soll – vom Feinstaub bis zum Insektensterben; zuletzt die nicht begründete Behauptung, ein Fünftel der Landwirte zahle zu wenig Steuern. Und dies alles vor dem Hintergrund von durch Preis- und Wettersituation bedingt schlechten Wirtschaftsergebnissen in den vergangenen Jahren.

Den Auftakt der Hiobsbotschaften im Jahr 2019 machte im Januar die Meldung, dass die Bundesregierung erneut die Düngeverordnung novellieren wolle, mit zum Teil drastischen Vorgaben insbesondere für die sogenannten roten Gebiete gefährdeter Grundwasserkörper.

Seitdem brodelt die Stimmung unter uns Bauern. Ich kann die Wut gut verstehen, aber sie ist wie so oft kein guter Berater. Weiterhelfen können nur eine nüchterne Analyse der Situation und eine sachliche Bewertung, was jetzt noch erreicht werden kann.

Auch in der landwirtschaftlichen Fachpresse war zu lesen, die Ankündigung der erneuten Düngenovelle sei überraschend gekommen. Wer die Entwicklung und Diskussion um die Umsetzung der Nitratrichtlinie und den Streit zwischen Brüssel und Berlin aufmerksam verfolgt hat – und das ist eine der Aufgaben der Bauernverbände –, der konnte nicht wirklich überrascht sein.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 11/2019 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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