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Wissenschaftler schließen bei der Klimaschutzdebatte die Diskussion um Tierbestände nicht aus. Foto: landpixel

Im Pflanzenbau und der Tierhaltung gibt es noch Stellschrauben für die Klimaeffizienz. Das zeigte das Symposium der Edmund-Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Vergangene Woche Mittwoch wurden die von der Stiftung geförderten Forschungsarbeiten zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft und Anpassungsstrategien vorgestellt.

In der Debatte um mehr Klimaschutz im Agrarsektor werden wichtige Fragen oft außer Acht gelassen. So konzentriert sich der Blickwinkel in der Regel auf die Senkung der Treibhausgasemissionen, während die Kostenfrage für die Maßnahmen oft keine Rolle spielt, sagte der Gießener Agrarökonom Prof. Michael Schmitz beim Symposium der Edmund Rehwinkel-Stiftung in Berlin. Nachhaltigkeit im Klimaschutz nur unter dem Blickwinkel der Ökologie zu betrachten, gehe fehl, warnte der Agrarökonom.

Schmitz empfiehlt der Branche, bei dem Thema in die Offensive zu gehen. Die Wirtschaft müsse selbst an Anpassungsstrategien arbeiten und Politik und Gesellschaft eigene Angebote unterbreiten. Dies müsse ebenso für CO2-Vermeidungsstrategien gelten, da ansonsten die Gefahr besteht, dass von anderer Seite Entscheidungen zu Lasten der Agrarwirtschaft getroffen werden, so Schmitz.

Die Forschungsarbeit zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft finden Sie als Download hier.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 24/2019 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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