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Schleswig-Holstein war beim Agrarbloggercamp stark vertreten (v. li.): Hauke Pein, Swantje Hedt, Agnes Greggersen, Wolfgang Stapelfeldt, Janne Richling, Julia Nissen und Sönke Hauschild. Foto: Dr. Robert Quakernack

Eine Vortragsveranstaltung? Daraus ist nichts geworden beim Treffen von rund 100 Agrarbloggern Ende voriger Woche in Frankfurt. Nicht nur Referent Prof. Matthias Michael zeigte sich überrascht von der Diskussionsfreude der Teilnehmer aus ganz Deutschland. Seinen Vortrag musste er am Ende abbrechen. Zu viel Redebedarf gab es zu den angesprochenen Themen.

Die zweite Auflage des Agrarbloggercamps lockte landwirtschaftliche Twitterer, YouTuber, Facebooknutzer und Onlinejournalisten an. Organisiert hat das Netzwerktreffen die gemeinnützige Unternehmergesellschaft AgChat Deutschland. Nach der Begrüßung ging es direkt ans Eingemachte. So hatte Profiblogger Matthias Süßen einige Tipps parat, wie ein gelungener Blogbeitrag entsteht und mit welchen Maßnahmen eine hohe Reichweite erzielt werden kann. Er appellierte: "Baut euren eigenen Blog!" Das sei kaum komplizierter als Inhalte bei Facebook zu posten, wenn die Seite erst mal aufgebaut sei. Als Content Management System (CMS) für die Verwaltung von Internetseiten empfahl er WordPress.

"Die Inhalte sind und bleiben das Wichtigste", erklärte Süßen. Auf die Form komme es aber auch an. Grundsätzlich erzielten bewegte Bilder derzeit deutlich mehr Reichweite als reine "Bleiwüsten". In einem Workshop zeigte er, wie mit dem Smartphone und ein paar Handgriffen ein interessantes Video erstellt werden kann. Er empfahl die Anschaffung eines Stativs und eines Mikrofons und riet davon ab, während einer Aufnahme das Telefon zu schwenken. Das führe zu Unschärfen. Als geeignete Apps zum Schneiden von Clips stellte er die Funktionen von "Splice" für iOS-Geräte und "Kinemaster" für Android-Geräte
vor.

Den richtigen Umgang mit Pressemitarbeitern thematisierte Prof. Matthias Michael in seinem Vortrag. Da dabei viele der Anwesenden ihre eigenen Erfahrungen beisteuern wollten, entwickelte sich schnell eine offene Diskussion. "Besuche müssen geregelt werden", verdeutlichte Michael. Aus seiner Sicht macht die Verwendung eines Dreherlaubnisformulares Sinn, in dem beschrieben ist, was für Aufnahmen eine Kamerateam vom Hof machen und in welchem Zusammenhang das Filmmaterial verwendet werden darf. Einige Teilnehmer bezweifelten jedoch, dass die Berichterstattung zur Landwirtschaft dadurch weniger skandalträchtig werde.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 9/2018 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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