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Die Bundesregierung geht derzeit davon aus, dass Wölfe zumindest für den Menschen keine Gefahr darstellen. Foto: landpixel

Einen besseren Schutz von Mensch und Weidetieren vor dem Wolf fordert ein breites Bündnis von 18 Verbänden, das zur Ende dieser Woche stattfindenden Umweltministerkonferenz einen Aktionsplan zum Umgang mit dem wachsenden Wolfsbestand in Deutschland vorgelegt hat.

Die im Aktionsbündnis Forum Natur vertretenen Organisationen, darunter der Deutsche Bauernverband, die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft und der Deutsche Jagdverband, pochen insbesondere auf eine bessere Entschädigung bei Wolfsrissen sowie auf die Regulierung des Wolfsbestandes.

Die beteiligten Verbände halten die derzeitige Praxis bei der Meldung von Wolfsrissen, dem Verfahren der Rissbegutachtung bis hin zur Kompensation von Schäden für unzulänglich. Sie verlangen zusätzliche Analysen durch unabhängige Labore sowie eine Umkehr der Beweislast bei der Entschädigung von Wolfsrissen.

Die Unterzeichner des Aktionsplans erkennen den Nutzen von Herdenschutzmaßnahmen zur Vermeidung von Wolfsrissen an, weisen aber gleichwohl auf deren Grenzen hin. So sei eine klein parzellierte Einzäunung aller Weideflächen in Deutschland weder naturschutzfachlich verantwortbar noch wirtschaftlich darstellbar oder gesellschaftlich akzeptiert.

Den Aktionsplan Wolf des Bündnisses Forum Natur finden Sie hier

Das kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 23/2018 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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