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Die Referenten ließen keinen Zweifel daran, dass sie Schweinefleisch mit hohem Genuss verzehren (1. Reihe v. li.): Sönke Hauschild (Geschäftsführer der AG Schweinehaltung), Werner Schwarz, Dietrich Pritschau, Bernd Steffen und Marc Larsson-Ohm. Foto: Dr. Robert Quakernack

Grillschinken – saftig und lecker. Foto: pixabay

"Obwohl die Erlöse für Schweinefleisch aktuell gut sind, steht die Branche vor großen Herausforderungen", erklärte Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, beim Forum der Arbeitsgemeinschaft (AG) Schweinehaltung auf der Norla vor rund 100 Besuchern.

Schwarz nannte konkret die drei noch ungeklärten K-Bereiche: Schwänzekupieren, Kastenstände und Kastration. Die landwirtschaftlichen Betriebe brauchten endlich Klarheit, um sicher planen zu können. Der Schweinehalter berichtete, dass der Selbstversorgungsgrad mit Ferkeln in Deutschland nur noch 70 % betrage, "Tendenz abnehmend". Dabei sei Schweinefleisch noch immer das beliebteste Fleisch in Deutschland.

Viele Verbraucher griffen aufgrund der hohen Qualitätsstandards zum günstigsten Produkt. Das sei ein zwar hoher Vertrauensbeweis, aber dauerhaft sei ein niedriger Preis problematisch für die Bauern. Zudem werde China den Markt bald wieder unter Druck setzen, sobald dort die Probleme mit der Afrikanischen Schweinepest überwunden seien, mahnte Schwarz.

Hans-Peter Hansen vom Gaststättenverband Dehoga Schleswig-Holstein erkennt eine große Akzeptanz für hochwertiges Schweinefleisch. "Der Geschmack des Angler Sattelschweins ist fantastisch", betonte der Koch und Buchautor. Insbesondere in der Nutzung alter Haustierrassen sieht er Chancen, in der Vermarktung einen höheren Preis zu erzielen. Als Vorbild nannte er das Iberico-Schwein aus Spanien, das weltweit erfolgreich vermarktet werde. Mit einer guten PR und hochwertigen Produkten sieht Hansen Potenzial, auch deutsches Fleisch über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich zu vermarkten.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 37/2019 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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