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Werner Schwarz ist Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein. Foto: Archiv

Die Düngeverordnung erhitzt die Gemüter und wirft für den Produktionsstandort Schleswig-Holstein weite Schatten. Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein (BVSH), plädiert für Augenmaß und fordert mehr Gewässerschutzberatung.

Viele unserer Gewässer erreichen keinen guten Zustand. Sind die Bauern daran schuld?
Werner Schwarz:
Wenn es ausschließlich so wäre, müssten wir sofort die Produktion von Lebensmitteln einstellen. Wenn wir uns aber die Parameter, die für die Beurteilung eines guten Erhaltungszustandes angewandt werden, anschauen, gibt es einen Einfluss aus der Landwirtschaft auf unsere Gewässer. Dieser sollte so gering wie möglich sein, und daran lässt sich aus heutiger Sicht noch arbeiten.

Halten Sie die vorgeschlagene Absenkung des Düngebedarfs um 20 % für zielführend im Sinne des Gewässerschutzes?
Der Absenkung auf 20 % unter dem Bedarf der Kulturen halte ich nur für begrenzt tauglich, den Eintrag in das oberflächennahe Grundwasser zu reduzieren, denn es gibt eine Fülle von Einflussfaktoren, die dafür mitverantwortlich sind. Bei einer Beibehaltung der Qualitätsanforderungen zum Beispiel beim Brotweizen werden wir dem Hochertragsstandort Schleswig-Holstein nicht gerecht.

Das komplette Interview finden Sie in der Bauernblattausgabe 15/2019 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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