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Naturnutzer demonstrieren am Kieler Landtag für einen wirksamen Schutz vor dem Wolf. Foto: Ulrike Baer

Weit schallendes Wolfsgeheule war am Mittwochmorgen am Kieler Landtag zu hören. Die schleswig-holsteinischen Naturnutzerverbände hatten anlässlich einer Anhörung des Agrar- und Umwelt­ausschusses zum Umgang mit dem Wolf zu einer Protestaktion aufgerufen.

Vor allem Weidetierhalter fühlen sich beim Schutz ihrer Schafe, Rinder und Pferde von der Politik alleingelassen. Bei der Demonstration mit rund 300 Teilnehmern wurden die Wolfsgeräusche zwar noch elektronisch abgespielt. Dass sich das Raubtier jedoch ohne Vergrämungsmaßnahmen den Siedlungen immer weiter nähern wird, steht für die Anwesenden außer Frage.

"Wir müssen auch über das Risiko für den Menschen sprechen", erklärte Bauernverbandspräsident Werner Schwarz. Es gebe bereits Rudel in der unmittelbaren Nachbarschaft in Dänemark, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Diese Rudel seien jung. Mehr Tiere würden voraussichtlich nach Schleswig-Holstein einwandern. "Das kann auch eine Bedrohung für die ländliche Bevölkerung darstellen", so Schwarz.

Er erinnerte außerdem daran, dass viele Jahre über den Erhalt und den Wert offener Landschaften zum Beispiel auf Eiderstedt gestritten wurde. "Dass diese Landschaften jetzt eingezäunt werden sollen, passt nicht zusammen", kritisierte Schwarz.

Es gehe den Tierhaltern keineswegs um Entschädigungen für Verluste. Sie wollten vielmehr ruhige und gesunde Herden. Die Weidetierhaltung dürfe dem Wolf nicht geopfert werden. "Ein Rasenmäher kann nicht das Deichpflegemittel der Zukunft sein", verdeutlichte der Bauernverbandspräsident und forderte die Aufnahme des Raubtieres in das Jagdrecht.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 49/2018 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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