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Den Sauen sollen im Abferkelbereich in Zukunft mehr Platz zur Verfügung stehen, lautet eine Anforderung zur Novelle der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung. Foto: agrar-press

Strengere Anforderungen hinsichtlich der Fixationszeit sowie in den Abmessungen der Kastenstände sowohl im Deckzentrum als auch im Abferkelbereich, das sind die ersten Details, die das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) zur Novelle der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung in der vorigen Woche bekannt gegeben hat.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat den lang erwarteten Verordnungsentwurf für eine Neuregelung der Haltung von Sauen im Kastenstand vorgelegt. Die Siebte Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, wurde den Ländern und Verbänden zur Stellungnahme übermittelt. Vorgesehen sind veränderte Anforderungen hinsichtlich Fixationszeit sowie Abmessungen der Kastenstände sowohl im Deckzentrum als auch im Abferkelbereich. Für die Umsetzung der neuen Vorgaben soll den Sauenhaltern ein Zeitraum von 15 Jahren eingeräumt werden. In Härtefällen sollen die Behörden eine Verlängerung um längstens zwei Jahre genehmigen können. Nach zwölf Jahren sollen die Betriebe ein verbindliches Umstellungskonzept vorlegen und gegebenenfalls einen Bauantrag gestellt haben müssen.

Die maximal zulässige Fixationsdauer von Sauen soll laut Entwurf im Kastenstand von derzeit 35 Tagen auf 8 Tage im Deckzentrum und auf 5 Tage im Abferkelbereich reduziert werden. Sowohl im Deckzentrum als auch im Abferkelbereich soll die Mindestlänge der Kastenstände künftig 220 cm statt bislang 200 cm betragen. Die Mindestbreite soll im Deckzentrum der Widerristhöhe der Tiere abzüglich rund 17 % entsprechen, unterschieden nach drei Größenklassen für kleine, mittlere und große Sauen. Während der Übergangszeit soll darauf verzichtet werden, dass die Sau in Seitenlage im Kastenstand die Gliedmaßen ungehindert ausstrecken können muss. In der Abferkelbucht soll eine für die Sau uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche von mindestens 5 m² zur Verfügung stehen müssen. Zudem ist zu gewährleisten, dass sich die Sau ungehindert umdrehen kann.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 23/2019 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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