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Die Dürre verstärkt die Notwendigkeit von Maßnahmen wie der Nachsaat. Foto: agrar-press

Die Schäden auf dem Grünland sind unverkennbar, und nach der monatelangen Trockenheit sind erhebliche Pflegemaßnahmen erforderlich, um das Ertragsniveau für die nächste Saison zu retten. Das Kieler Landwirtschaftsministerium (Melund) gibt eine Handlungsempfehlung. Die Abteilungen für Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Umweltschutz im Melund raten zu Schlitz- oder Nachsaatverfahren.

Das Ausmaß der Ertragsverluste durch die Trockenheit ist noch nicht absehbar. Kurzfristig ergeben sich ohne Regen kaum Bewirtschaftungsmöglichkeiten, langfristig muss der Ausfall von wertvollen Gräsern durch Pflegemaßnahmen im Spätsommer kompensiert werden. Vor diesem Hintergrund hat der Bauernverband gefordert, dass Anträge auf einen Pflegeumbruch durch eine Anzeigepflicht ersetzt beziehungsweise äußerst kurzfristig genehmigt werden.

Grundsätzlich empfiehlt das Melund im Hinblick auf den Grundwasser- und Klimaschutz geeignete Schlitz- oder Nachsaatverfahren, die die Grasnarbe nicht vollständig zerstören. "Für dieses Verfahren ist keine Antragstellung notwendig, und es ist maximal flexibel, wenn die Wetterprognose sich entsprechend entwickelt und Niederschläge zu erwarten sind", sagte Landwirtschaftsstaatsekretärin Anke Erdmann. Richtig eingesetzt und durchgeführt versprechen diese Verfahren überdies einen größeren Erfolg als der vollständige Umbruch der alten Grünlandnarbe mittels Pflug oder Fräse.

Eine wendende und tiefgründige Bodenbearbeitung im Rahmen der Grünlanderneuerung, insbesondere im Spätsommer und Herbst, sollte aus fachlichen Gründen unbedingt vermieden werden, da dabei vermehrt Stickstoff aus dem Boden mineralisiert und freigesetzt wird. Außerdem werden durch einen tieferen Umbruch größere Mengen der Treibhausgase Kohlenstoffdioxid und Distickstoffmonoxid (Lachgas) freigesetzt.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 32/2018 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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