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Nach den Vorschlägen der Bundesregierung soll die Einhaltung der Stickstoffobergrenze für Wirtschaftsdünger in Höhe von 170 kg N/ha zukünftig schlagbezogen erfolgen. Foto: agrar-press

Die Bundesregierung sieht sich gezwungen, die Düngeverordnung erneut zu ändern. Entsprechende Vorschläge hat sie in der vergangenen Woche der Europäischen Kommission zukommen lassen. Diese sollen der Brüsseler Kritik an den geltenden Regelungen Rechnung tragen und ein zweites Vertragsverletzungsverfahren mit möglicherweise daraus resultierenden gravierenden Strafzahlungen von bis zu 860.000 € pro Tag abwenden.

Vorgesehen ist zum einen, den bislang geforderten Nährstoffvergleich durch eine Aufzeichnungspflicht über die aufgebrachten Düngermengen zu ersetzen, um so die Einhaltung des ermittelten Düngerbedarfs besser zu kontrollieren. Zum anderen soll es zusätzliche Maßnahmen in nitratbelasteten Gebieten geben. Dazu zählen ein verpflichtender Zwischenfrucht­anbau vor Sommerkulturen sowie ein Verbot der Herbstdüngung bei Wintergerste und Winterraps.

Zudem sollen in den "roten Gebieten" die geltenden Sollwerte für die Düngebedarfsermittlung um 20 % niedriger liegen als anderenorts. Schließlich soll die Einhaltung der Stickstoffobergrenze von 170 kg/ha im Jahr für organische Düngemittel nicht mehr aufgrund von Durchschnittswerten, sondern schlagbezogen erfolgen.

Generell sollen die Länder in den roten Gebieten größere Spielräume erhalten, um weitergehende Maßnahmen zur Reduzierung der Nitratbelastung zu ergreifen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 6/2019 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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