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Betriebsleiter Helge Treuherz (li.) erklärt Jan Phillip Albrecht die Handhabung auf dem Schlepper. Foto: Sabine Kolz

Als Minister für Energie, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung informierte sich Jan Philipp Albrecht (Grüne) auf Gut Mehlbek im Kreis Steinburg über den digitalen Fortschritt, aber auch dessen Vielfältigkeit in der Landwirtschaft. Der Ackerbau- und Schweinemastbetrieb hat im vergangenen Jahr begonnen, auf digitale Technologie umzustellen, und wird dabei von der Fachhochschule Kiel unterstützt. 

Zirka 24.000 € sind mittlerweile in die Digitalisierung geflossen, erzählt Alexander von Rosenberg im Gespräch. Der Gutsherr weiß, dass er nur einen Teil der Summe über die Einsparung von Arbeitskraft und -zeit wieder hereinholen kann. Aber um die 370 ha Ackerfläche und knapp 20 ha Dauergrünland zu bearbeiten, ist digitale Technik unumgänglich. Die neuen Methoden bedeuten einfachere und effektivere Möglichkeiten der Aussaat, besseres Wachstum und höhere Erträge. 

Die Handhabung erklärte Betriebsleiter Helge Treuherz dem Minister praktisch auf dem Schlepper. Während einer Fahrt über den Acker erläuterte er Jan Philipp Albrecht die Bedienung von Joystick und Schalthebeln. "Das war hier echt eine tolle Sache", war das Fazit von Albrecht. Durfte er in dem gut 200 PS starken Case 175 CVX nur danebensitzen, konnte er den John-Deere-Schlepper selber über den Acker steuern, was ihm sichtlich Spaß machte. 

Die Ländereien von Gut Mehlbek wurden im Vorjahr komplett vermessen und die Messpunkte in den Computer eingegeben, der so während der Aussaat, des Drillens oder sonstiger Arbeiten Unebenheiten erfasst und ausgleichen kann. 

Das hört sich alles gut an, aber Treuherz und Rosenberg machten auf die Probleme aufmerksam. "Unsere Sämaschine ist sechs Jahre alt und hat eine digitale Steuerung, aber die Daten sind nicht übertragbar." Außerdem sind oft die Dateien der verschiedenen Maschinenhersteller nicht kompatibel. 

"Man kann das eine mit dem anderen nicht verbinden und nutzen, das ist ein großes Hindernis", fasste Alexander von Rosenberg zusammen. "Oft ist auch das unterschiedliche Alter der Maschinen ein Problem", sagt Yves Reckleben von der Fachhochschule Kiel.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 44/2018 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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